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12.05.2017

FSH-Versammlung: Handlungstipps für die Zeit vor und nach dem 1. Juli

Auf der unterhaltsamen und informativen Mitgliederversammlung des Fachverbandes Spielhallen entstanden mehrere aufschlussreiche Diskussionen. Nadja Wierzejewski, Dr. Damir Böhm, Karl Weber und Frank Waldeck (v.r.) tragen ihre Positionen vor.

Der Verbandsvorsitzende Frank Waldeck fand auf der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Spielhallen (FSH) am 10. Mai in Frankenthal (Pfalz) offene Worte zur jüngsten Branchenhistorie.

 

„Wir sind gescheitert“, sagte Waldeck und zog den Ikarus-Vergleich.

Daher animierte der Verbandsvorsitzende alle Automatenunuternehmer in der Branche zu mehr politischem Engagement in allen Bundesländern.

„Wir müssen die Unternehmer politisch aktivieren. Die politische Arbeit kostet viel Zeit, man macht sich keine Freunde, aber wir brauchen unbedingt mehr Ansprechpartner in den Ländern“, sagt Frank Waldeck.

 

Der Langenselbolder Automatenunternehmer Jean Pierre Berlejung und Rechtsanwalt Tim Hilbert, juristischer Berater des FSH, erläuterten anhand von Beispielen, welch große Rolle die frühzeitige Kommunikation mit den Behörden spiele.

Die Unwissenheit in den Kommunen sei groß. Daher müsse man den Weg zu den Behörden suchen, sagten Berlejung und Hilbert einhellig.

 

Unterhaltsam und praxisnah

 

Unterhaltsam und informativ war das kleine praxisnahe Schauspiel „Der FSH vor Gericht“. Die Rollen des Richters und der Behörden übernahmen die beiden juristischen Berater des FSH, Tim Hilbert und Dr. Damir Böhm. Tobias Schneegans, Automatenunternehmer aus Thüringen, vertrat die Position eines Spielhallenbetreibers. Eine der wichtigen Schlussfolgerungen: „Die Behörden teilen Ihnen nicht mit, dass Sie einen Antrag stellen müssen. Sie müssen sich über die Gesetzeslage informieren“, rief Rechtsanwalt Tim Hilbert den Mitgliedern zu.

 

Prof. Dr. Jan Delhey, Glücksforscher an der Universität Magdeburg, machte mit der Erläuterung seiner Glücksformel „Glück = Haben + Lieben + Sein“, empirische Soziologie lebendig.

 

In „Die Behörde im Gespräch“ stellte sich Nadja Wierzejewski, Leiterin der Glücksspielaufsicht der ADD Rheinland-Pfalz, den präzisen Fragen Karl Webers, Schatzmeister und stellvertretender FSH-Vorsitzender und weiterer Verbandsmitglieder.

 

Einen ausführlichen Bericht über die Mitgliederversammlung des Fachverbandes Spielhallen (FSH) lesen Sie in unserer Juni-Ausgabe.



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