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14.07.2017

ifo-Studie dokumentiert das wirtschaftliche Gewicht der Automatenwirtschaft

Die 5 000 Betriebe der Deutschen Automatenwirtschaft beschäftigen rund 70 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das Münchner ifo Institut hat ein aktuelles Gutachten zur "Wirtschaftsentwicklung Unterhaltungsautomaten 2016 und Ausblick 2017" veröffentlicht. Die Zahlen bestätigen die wirtschaftliche Bedeutung der mittelständisch geprägten Automatenwirtschaft. Rund 5 000 Unternehmen in den Branchenstufen Industrie, Handel und Aufstellung bieten 70 000 moderne Arbeitsplätze. 75 Prozent der Beschäftigten sind Frauen. Die Branche leistet rund zwei Milliarden Euro an Steuern und Sozialausgaben.

Nach den Berechnungen waren zum 31. Dezember 2016 insgesamt 302 800 Unterhaltungsautomaten mit und ohne Geldgewinn sowie Sportspielgeräte in Spielhallen und Gastronomie installiert, davon 264 000 Geldspielgeräte. Ein leichter Rückgang gegenüber den 309 200 Automaten (davon 267 000 Geldspielgeräte) des Vorjahres.

Massive Eingriffe der Bundesländer

"Ursächlich für die rückläufige Entwicklung der letzten beiden Jahre waren nicht Tendenzen einer Sättigung der Nachfrage, sondern massive Eingriffe der Länder in ihrem Streben, das gewerbliche Spiel zurückzudrängen", erläutert Hans-Günther Vieweg in dem Gutachten.

Bedenklich ist die wachsende "Scheingastronomie" mit ihren Spielcafés, Teestuben und Sportbistros in diversen Großstädten. "Der gesetzlich geforderte Abbau hat offensichtlich nicht stattgefunden. Dies weist auf ein massives Vollzugsdefizit auf kommunaler Ebene hin, das mit Blick auf den Spieler- und Jugendschutz bedenklich ist", macht die 71 Seiten starke Studie deutlich.

Auf dem Weg zum unmündigen Bürger

Während das Gutachten im ersten Teil die Wirtschaftsentwicklung aufzeigt, geht es im zweiten Teil um die Rahmenbedingungen. "Eine freiheitliche Demokratie auf dem Weg zum unmündigen Bürger?" und "Gesetzgebung und Justiz in Deutschland verweigern sich den berechtigten Interessen der Automatenwirtschaft", so die Überschriften der Kapitel.

Die hoch informative Studie kann auf der Web-Seite www.vdai.de im Unterpunkt "Wirtschaftsstudien" abgerufen werden.

Der AutomatenMarkt wird in seiner August-Ausgabe ausführlich berichten.

 



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