Anzeige
02.08.2012

Geldwäschebekämpfung nun auch bei Online-Glücksspielen

Das Bundesministerium für Finanzen plant die Geldwäschebekämpfung bei Online-Glücksspielen mit einem Gesetzentwurf voranzutreiben.

Das Bundesfinanzministerium rückt die Bekämpfung der Geldwäsche bei Online-Glücksspielen in den Fokus. Die Bundesregierung verabschiedete am Mittwoch einen Gesetzentwurf, nach dem in Zukunft Online-Glücksspiel-Betreiber Sorgfaltspflichten nach dem Geldwäschegesetz erfüllen müssen.

Die Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder sollen Finanzströme des Glücksspiels von legalen und illegalen Betreibern wirksam verfolgen und bei Illegalität unterbinden können. Dies erfordert dem Bundesfinanzministerium zufolge die Transparenz aller Zahlungsströme zwischen dem Spieler und dem Betreiber, unabhängig davon welcher Zahlungsweg genutzt wird.

Die Glücksspielbranche hat laut Schätzungen der EU-Kommission enormes Wachstumpotenzial, gleichzeitig sollen angeblich beachtliche Geldwäscherisiken bestehen.

Nach dem am 1. August vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf zur Ergänzung des Geldwäschegesetzes sollen mutmaßliche Geldwäscherisiken bei Online-Glücksspielen minimiert werden.

Ziel: Lückenlose Transparenz bei Zahlungsströmen

„Mit dem heute verabschiedeten Gesetzentwurf verfolgt die Bundesregierung konsequent die bereits 2011 abgeschlossenen Maßnahmen zur Verbesserung der Geldwäscheprävention weiter“, heißt es in einer Pressemitteilung des Bundesfinanzministeriums. Ziel sei eine lückenlose Transparenz bei den Zahlungsströmen. Neue Zahlungsprodukte, wie anonyme Prepaid-Karten dürfen künftig im Online-Glücksspiel nicht genutzt werden.

„Gleichzeitig werden Vorgaben zur Spieleridentifizierung und Anforderungen an die Errichtung eines Spielerkontos eingeführt“, so die Pressemeldung.

Des Weiteren sollen die Kompetenzen und Auskunftsrechte der zuständigen Glücksspielaufsichtsbehörden der Länder gestärkt werden, um illegales Online-Glücksspiel zu verhindern.

Wie einzelne Punkte, wie das Transparenzgebot, online durchgesetzt werden sollen, ist noch unklar.

Deutschland werde sich laut Bundesfinanzministerium im Rahmen der Verhandlungen der kommenden 4. EU-Geldwäscherichtlinie dafür einsetzen, dass der mit diesem Gesetz verfolgte Ansatz auch von den übrigen Mitgliedsstaaten übernommen wird.



Aktuelle Ausgabe

Exklusiv für Abonnenten:
- Aktuelle Ausgabe
- Ältere Ausgaben
- Steuer- und Anlageforum
- Rechtsprechung
- Handelsregister
- Kleinanzeigen

Benutzeranmeldung

ANZEIGE
Top-News
ANZEIGE
27.09.

Zukunftssicherung der...

Der Bundesverband Automatenunternehmer (BA)... weiter

26.09.

Branchen-Beiträge für die VBG...

Die Verwaltung-Berufsgenossenschaft (VBG) hat den... weiter

22.09.

DAV: Workshop „Fit für das...

Aufgrund von großer Nachfrage bietet der Deutsche... weiter

22.09.

Juristischer Workshop...

Der Automatenverband Niedersachsen (AVN) und der... weiter

22.09.

Verbände starten...

Der verbändeübergreifende und beim Dachverband... weiter

27.09.

M-Box Editionen Fruits und...

Mit den beiden M-Box Sondereditionen „Fruits“ und... weiter

27.09.

Jackpots MTG 2017 pro

Die Jackpot-Systeme aus dem Hause Mega sind... weiter

27.09.

M-Box pur plus Gold

Auch bei den „normalen“ M-Boxen will adp... weiter

27.09.

Magie 2017 HD De Luxe

Die scharfe Full-HD-Auflösung ist aus der... weiter

27.09.

Slimline 22 Silver Edition

Weg von der einfachen schwarzen Kiste, hin zur... weiter

06.10.

Seminare - HWR...

SeminareSeminar § 33c für Spielhallen, Wettbüro... weiter

09.10.

Gambling Indaba 2016 -...

9. - 11. Oktober 2016Ort: Johannesburg,... weiter

10.10.

Automaten-Verband...

Mitgliederversammlung - am 10. Oktober 2016 um... weiter

11.10.

Techniker Frühstück und...

Techniker FrühstückJeweils von 10:00 - 13.30... weiter

12.10.

Weitere Seminare - adp...

GSG - Basis Seminare 20168. November in... weiter

ANZEIGE
ANZEIGE