
AutomatenMarkt Sonderausgabe April 201110 Fit für die Zukunft Berufe im ÜBerBlick Mit den 2008 eingeführten automatenspezifischen Ausbil- dungsberufen eröffnen sich jungen Menschen große Chancen in der gesamten Automatenbranche. Ob Spielstätte, Vending- bereich, Tabakgroßhandel oder Parkraumbewirtschaftung, die Einsatzmöglichkeiten für Nachwuchskräfte reichen weit. Vielfältige Karrierechancen für den Branchennachwuchs B is 2008 haben junge Nach- wuchskräfte durch die Zusatz- qualifikation „Branchenspezielle Kenntnisse und Fertigkeiten für Auszu- bildende in der Automatenwirtschaft“ an der IHK Bonn/Rhein-Sieg Wissen erworben, um ihre bisherigen Ausbil- dungen zu bereichern und sich auf eine langfristige Tätigkeit in der Unter- haltungsautomatenwirtschaft vorzu- bereiten. Die Perspektiven des potenziellen Branchennachwuchses haben sich mit der Einführung der regulären Ausbil- dungsberufe zur Fachkraft für Automa- tenservice und Automatenfachmann/ -frau stark verbessert. Erfreulicherweise ist dies aber kein Alleingang der Unterhaltungsautoma- tenbranche, sondern eine konzertierte Aktion aller Spitzenverbände der Auto- matenbranche, sodass Azubis künftig nicht nur in der Spielstätte, sondern auch im Vendingbereich und für Tabak- großhändler und in der Parkraum- bewirtschaftung arbeiten können. ❒ Weitreichende Beteiligung aller Automatenverbände Die Arbeitsgemeinschaft Automatenwirtschaft besteht aus neun Verbänden, die die Ausbildung in der Automatenwirtschaft fördern. Dazu gehören folgende Verbände: Automaten-Wirtschaftsverbände-Info (AWI), Bundesverband Automatenunternehmer (BA), Forum für Automaten- unternehmer in Europa, Deutscher Automaten-Großhandels-Verband (DAGV), Verband der Deutschen Automatenindustrie (VDAI), Bundesverband der Deut- schen Vending-Automatenwirtschaft (bdv), Bundesverband der Waren- und Automatenaufsteller (bwa), Bundesverband Parken, Bundesverband Deutscher Tabakwarengroßhändler und Automatenaufsteller (BDTA).