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Ausbildung 2011

AutomatenMarkt Sonderausgabe April 201120 Fit für die Zukunft Berufe im ÜBerBlick schaffen für die Automatenunter­ nehmen wie die gesamte Automaten­ branche eine hohe gesellschaftliche Reputation. Dies gilt in besonderer Weise auch für die Unterhaltungsauto­ matenwirtschaft. Qualifizierte, verantwortlich arbeiten­ de Angestellte bedeuten auch eine maßgebliche Geschäftsentlastung für die Betriebsinhaber. Und: Der Aus­ bildungsnutzen ist höher als die Aus­ bildungskosten, denn der Jugendliche arbeitet während der Berufsausbil­ dung auch produktiv im Unternehmen und lernt als möglicher späterer Mit­ arbeiter das Unternehmen sowie die spezifischen Betriebsabläufe kennen. Damit verringert sich auch das Einstel­ lungsrisiko fremder Mitarbeiter. Also: Ausbildung schafft technologi­ schen Fortschritt, wirtschaftlichen Er­ folg und Kundenzufriedenheit. Auszu­ bilden lohnt sich und die Investitionen amortisieren sich. ❒ Visionär Was der Automatenunterneh­ mer Paul Gauselmann, Realist und zugleich Visionär, 1971 nachdrücklich forderte, ist 2008, nach 37 Jahren und harten gesellschaftspolitischen Positionskämpfen schließlich Realität geworden. „….es ist höchste Zeit, dass in einer Branche wie der unseren, in der mehr als zehn­ tausend Menschen beschäf­ tigt sind, als elementarste Grundforderung ein Lehr­ beruf schnellstmöglich ge­ schaffen wird“… „Der Lehrberuf ‚Münzauto­ matenmechaniker‘ wird in ein paar Jahren Realität sein.“ Paul Gauselmann, 1971 Bei Unternehmer Wolfgang Voß lernen zwei Azubis: Sergej Grünwald (l.) lernt die technischen, Rena Pahl die kaufmännischen Feinheiten.