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Ausbildung 2011

AutomatenMarkt Sonderausgabe April 201126 Fit für die Zukunft Berufe im ÜBerBlick AutomatenMarkt: Wie viel Wochen im Jahr gehen die Auszubildenden zur Berufsschule? Bernd Bretterbauer: Als Faustregel können wir davon ausgehen, dass ein Auszubildender drei Monate im Jahr in der Berufsschule verbringt. AutomatenMarkt: Welche Kosten kommen auf Automatenkaufleute zu? Bernd Bretterbauer: Neben dem Ausbildungslohn müssen natürlich Kosten, die im Zusammenhang mit dem Schulunterricht anfallen, getra­ gen werden. Das sind die Kosten für Fahrten zur Schule und zurück, Kosten der Schulbücher, eventuell auch Übernachtungs­ und Verpfle­ gungskosten. Hier gibt es allerdings einige Bundesländer, die Teile dieser Kosten tragen. Der Auszubildende ist während der Schulzeit natürlich nicht im Unternehmen. AutomatenMarkt: Können Unter­ nehmer Ausbildungskosten steuerlich absetzen? Bernd Bretterbauer: Ja natürlich, die Kosten der Ausbildung werden als ganz normale Personalkosten erfasst und sind dadurch steuerlich relevant. AutomatenMarkt: Was ist ein sogenannter „Ausbildungsverbund“? Bernd Bretterbauer: Hier sucht ein Betrieb, der aus den unterschiedlichs­ ten Gründen nicht alle Ausbildungs­ segmente selbst vermitteln kann ein Partnerunternehmen oder einen Bildungsträger, der die Aufgaben für das Ausbildungsunternehmen über­ nimmt. Im besten Fall tauschen also beide Betriebe für eine gewisse Zeit ihre Auszubildenden aus. „Wer ausbildet, sollte das nicht von einer Förderung abhängig machen.“ AutomatenMarkt: Werden die Ausbildungsberufe gefördert? Bernd Bretterbauer: Wer ausbildet, sollte das nicht von einer Förderung abhängig machen. Das Thema Förderung ist überaus vielschichtig und sehr kurzlebig. Was heute noch über EU­, Bundes­ und Landesmittel ➣ Trotz anfänglicher Mehrausgaben und Lohnkosten: Ausbilden heißt in die Zukunft investieren.