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Ausbildung 2011

AutomatenMarkt Sonderausgabe April 201132 Fit für die Zukunft Akteure in der PrAxis „Die Grundlage eines jeden Staates ist die Ausbildung seiner Jugend“, ließ der griechische Philosoph Diogenes vor 2 400 Jahren verlauten. Immer mehr Unternehmer setzen diese Weis- heit in die Tat um und bilden in den neuen Automatenberufen aus. Für die Lehrherren überwiegt der Nutzen der Ausbildung. Mehrausgaben als Investition in die Zukunft betrachten B ildung ist für den Einzelnen und für die Gesellschaft von zentraler Bedeutung. Das Herzstück des deutschen Bildungssystems ist die duale Berufsausbildung“ sagt Bundes- bildungsministerin Annette Schavan regelmäßig in TV-Interviews. Rund 60 Prozent aller Jugendlichen in Deutschland qualifizieren sich durch diese Kombination von Lernen im Arbeitsprozess und schulischem Lernen. „Als Ausbildungsbetrieb genießt ein Unternehmen deutlich höheres gesell- schaftliches Ansehen als nicht ausbil- dende Unternehmen, so Harro Bunke, Geschäftsführer des Bundesverbands Automatenunternehmer (BA). Zu dieser politischen Dimension kommt der praktische Nutzen, den die Azubis für einen Betrieb erbringen. Das kann der anfangs skeptische Kauf- mann Wolfgang Voß nur bestätigen: „Ich habe mich schwergetan. Ich war immer der Ansicht, dass ich Wichtige- res zu tun hätte und mich nicht auch noch um Lehrlinge kümmern kann.“ Doch nach einem Vierteljahr stellte Voß bereits fest, dass „die Azubis nicht nur ihr Gehalt wieder hereinarbeiten“, sondern ihm auch „schnell Routine- tätigkeiten abnehmen konnten“. „Die Auszubildenden konnten schnell Routinetätigkeiten übernehmen“ Auch der Göttinger Automatenunter- nehmer Rolf Klug, der sich auch als Ausbildungsverantwortlicher des Forums einsetzt, bildet in den Automa- tenberufen aus: „Ich freue mich sehr über das Engagement, den Elan und den Sachverstand meiner Auszubilden- den. Sie gehen mit offenen Augen und Ohren durch ihren Arbeitsalltag“. Wer solch eifrige Mitarbeiter beschäf- tigt, nimmt auch die Kosten in Kauf, die durch den Blockunterricht an der Berufsschule entstehen: „Die Mehr- ausgaben betrachte ich als Investition in die Zukunft“, legt Klug dar. Trotz der positiven Erfahrungsberichte der Automatenkaufleute sind die Aus-