
AutomatenMarkt Sonderausgabe April 2011 41 Daten und Fakten Fit für die Zukunft Akteure in der PrAxis Doch es kommt nicht auf die Ab schlussnote an. Die Nachwuchskräfte avancieren oft zu motivierten Stützen der Automatenunternehmen. Ein gutes Beispiel ist Azubi Robin Ditt mair, der bei der Berliner Kauffrau Marion Przymusinski in die Lehre geht. „Wenn kein erfahrener Techniker da ist, den ich fragen kann und ich mal nicht weiterkomme, mache ich solange etwas anderes. Es ist immer genug zu tun“, berichtet Dittmair. Gerade wenn die Auszubildenden ihre Lehre in familiengeführten Unterneh men ableisten, werden sie oft in einer frühen Phase der Ausbildung mit ver antwortungvollen Tätigkeiten betraut. So auch René Obst, der im Betrieb von Thomas Breitkopf in Fürstenwalde lernt und sich besonders für die Technik der Automaten interessiert. Teiletausch und Gerätereparatur gehören zu sei nen favorisierten Arbeiten. Obst erkennt auch, woran es noch hakt: „Es fehlt noch an guten Sachbüchern.“ Stolz auf ihren Beruf Auch die geschlechtertypische Spezia lisierung, Mann gleich Techniker und Frau gleich Servicekraft oder Kauffrau, scheint an Bedeutung zu verlieren. Die SchmidtGruppe setzt junge Frauen als Automatentechniker ein und bildet gleichzeitig junge Männer für den Service in ihren Spielstätten aus. Egal, ob die Auszubildenden in Filial unternehmen oder familiengeführten Unternehmen arbeiten: Die meisten sind stolz auf ihren Beruf, wie man regelmäßig während der Ausbildungs workshops der Verbände auf der IMA sehen und hören kann. ❒ Auf der IMA erweitern die Auszubildenden ihr Branchenwissen.