
AutomatenMarkt Sonderausgabe April 2011 51 Daten und Fakten Fit für die Zukunft Wichtiges in Kürze etwa drei Monate im Jahr die Berufs schule. Zurzeit bieten bundesweit elf Berufsschulen „Automatenklassen“ an. Mehr dazu ab Seite 48. Wie steht es mit dem Jugend- schutz? Für junge Menschen unter 18 Jahren gelten besondere Bedingungen, die beispielsweise bei der Planung der täg lichen Ausbildung berücksichtigt wer den müssen. Die für Ihr Unternehmen zuständige IHK berät Sie gerne. Wie viel kostet mich als Automa- tenkaufmann ein Auszubildender? Den adäquaten Ausbildungslohn muss der Unternehmer bestimmen. Die Empfehlungen reichen von 450 bis 750 Euro pro Monat. Am häufigsten werden im ersten Lehrjahr Löhne von 500 bis 550 Euro gezahlt. Das Ausbil dungsunternehmen sollte zudem die Lern und Werkmaterialien zur Verfü gung stellen. Hinzu kommen eventuell Fahrt und Unterbringungskosten für die Zeit des Auszubildenden an der Berufsschule. Gibt es staatliche Finanzierungs- hilfen, wenn Unternehmer eine Ausbildungsstelle schaffen? Unter gewissen Voraussetzungen kön nen Automatenkaufleute Fördergelder beantragen. Mehr dazu ab Seite 54. Allerdings sollten Unternehmer stets ihre Arbeitsagentur nach Fördergeld fragen. Mehr dazu unter www.ar beitsagentur.de. Wo können ausbildungsrelevante Gesetze eingesehen werden? Die AWI stellt auf der Webseite www. automatenberufe.de ausbildungsrele vante Gesetze und Mustervordrucke zu Verträgen bereit. Die alltäglichen Handgriffe erlernen die Azubis im Betrieb.