02.02.10
Filialunternehmen gründen Initiative Spielerschutz

Die neugegründete Initiative setzt sich für den Spielerschutz ein.
Die bundesweit tätigen Spielstättenbetreiber und Marketingverbünde trafen sich im Januar, um die „Initiative Spielerschutz“ (ISS) zu gründen.
Neben der SchmidtGruppe, LöwenPlay, der Merkur Spielothek wollen Magic Casino, Extra Games sowie die beiden Marketingverbünde Big Cash und Mega Fun Casino das gemeinsame, niederschwellige Hilfeangebot „Spielerschutz und Prävention“ weitgehend gleichwertig in ihre Unternehmenskonzepte aufnehmen, heißt es in einer Pressemitteilung der ISS.
Diese Initiative basiert auf der Zusammenarbeit der Coesfelder SchmidtGruppe und des Forums für Automatenunternehmer in Europa, die in einem Pilotprojekt ein Konzept zum Thema Schutz und Prävention für Spielgäste in den Entertainmentcentern erarbeitet haben.
Durch den neugegründeten Zusammenschluss wollen die beteiligten Unternehmen problematisch spielende Gäste rechtzeitig auffangen und ihnen den Weg zu lokalen und regionalen Hilfeeinrichtungen ebnen.
Obwohl der Spieleraufwand pro Stunde von 16,59 Euro (2007) über 13,95 Euro (2008) auf 11,39 Euro (2009) sank, geht, laut Pressemitteilung des ISS, „eine kleine Gruppe von Menschen mit dem Freizeitangebot der Automatenbranche unkontrolliert um und spielt übertrieben."
Um diesen Betroffenen zu helfen, schuf die SchmidtGruppe in Zusammenarbeit mit der auf Spielerschutz spezialisierten Unternehmensberatung Hazelnut Consulting nach fast einjährigem Qualifizierungsprogramm der Beschäftigten ein niederschwelliges Präventionskonzept.
„Die Hand zur vermittelnden Hilfe anzubieten ist das Ziel“, verlautbart die ISS.
Der Sprecher des Arbeitskreises Initiative Spielerschutz (ISS) ist Robert Hess, Leiter Kommunikation der SchmidtGruppe.