Bundesländer wollen Kampf gegen illegales Glücksspiel verschärfen

Gruppenbild bei der Ministerpräsidentenkonferenz in Hamburg. Bildquelle: Freie und Hansestadt Hamburg.

Wie „wallstreet-online.de“ berichtet, haben die Ministerpräsidenten auf ihrer Konferenz in Hamburg vom 24. bis 26. Oktober den Plan geäußert, den Kampf gegen illegales Glückspiel zu verstärken.

Zu diesem Zweck soll eine gemeinsame Kontrollstelle der Bundesländer ins Leben gerufen werden. Darüber hinaus sei geplant, „ein bundesweites und spielformübergreifendes Sperrsystems“ einzuführen. Dies soll aus einem Beschlusspapier der Ministerpräsidentenkonferenz hervorgehen, so „wallstreet-online.de“.

Auch der Kampf gegen das illegale Online-Glücksspiel soll intensiviert werden. Eine „Wiedereinführung einer gesonderten Eingriffsbefugnis zum Vorgehen gegen Provider“ sei geplant. Überdies wollen die Ministerpräsidenten auch eine verstärkte Kontrolle der Zahlungsströme vorantreiben, um dem Verdacht, dass mit illegalen Online-Glücksspielen Geldwäsche betrieben werde, zu überprüfen. Allerdings sollen konkrete Vorschläge erst zur Ministerpräsidentenkonferenz am 21. März 2019 vorliegen.

Diese Pläne decken sich mit bereits seit Längerem geäußerten Forderungen des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft.

Im Mittelpunkt der Ministerpräsidentenkonferenz standen allerdings andere Themen, wie zum Beispiel die Digitalisierung, der Umweltschutz und die Integration von Flüchtlingen.