DAW-Roadshow informierte in Halle (Saale) über die TÜV-Zertifizierung

Martin Restle (l.) im Gespräch mit Thomas Böhm. Rechts: Guido Plettner.

Nach Stopps in Düsseldorf und Hannover informierte der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft Unternehmer in Haale (Saale) über seine TÜV-Initiative. Automatenkaufleute aus Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen informierten sich über die Details einer Zertifizierung.

In immer mehr Ländern wolle man weg von der rein quantitativen Regulierung und Qualität als entscheidendes Regulierungs-Kriterium an die Stelle setzen, stellte DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker in seinem Grußwort heraus. Dabei biete eine Zertifizierung einen wichtigen Anhaltspunkt, welche Spielhallen verantwortungsbewusst geführt werden. Das erkenne die Politik zunehmend, so Stecker, der riet, sich so schnell wie möglich zertifizieren zu lassen.

Vorteile aus unternehmerischer Sicht

Moderiert wurde die Veranstaltung von Martin Restle, stellvertretender Vorsitzender Forum der Automatenunternehmer. Restle berichtete auch aus der Praxis und teilte seine wertvollen Erfahrungen bei der Spielhallen-Zertifizierung mit den Anwesenden. Neben Restle berichtete auch TÜV-Botschafter Thomas Böhm von der Zertifizierung seiner Spielhallen und warb für deren Vorteile aus unternehmerischer Sicht. Eine Zertifizierung helfe, Qualität bis ins kleinste Detail zu leben und sei ein positives Signal für die Spielgäste, betonten Restle und Böhm.

Guido Plettner, TÜV Rheinland, erläuterte den Ablauf eines TÜV-Audits und beantwortete, neben Restle und Böhm, die Fragen der interessierten Unternehmer.

Hintergrund: Mit ihrer Qualitätsinitiative 2020 setzt sich die DAW für einen verbesserten Spieler- und Jugendschutz ein. Wichtiges Ziel sei die gesetzliche Verankerung der unabhängigen Spielhallen-Zertifizierung.

Die Projektleitung der Roadshow liegt beim Forum der Automatenunternehmer.