Deutscher Lotto- und Totoblock stellt Sponsoring für BZgA-Studie ein und beauftragt Hamburger Forschungsinstitut

Seit 13 Jahren erstellt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA), eine Unterbehörde des Bundesgesundheitsministeriums, eine regelmäßige Untersuchung („Glücksspielverhalten und Glücksspielsucht in Deutschland“) zur Spielsucht der Deutschen. Doch nach Informationen der Nachrichtenseite „Business Insider“ hat der Deutsche Lotto- und Tottoblock (DLTB) das Sponsoring der staatlichen Studie nun eingestellt, nachdem es interne Kritik an den Ergebnissen gegeben haben soll.

Forschungsauftrag über 1,6 Millionen Euro

Der Forschungsauftrag in der Höhe von kolportierten 1,6 Millionen Euro soll nun an das Institut für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung (ISD) in Hamburg gehen. Dabei soll es laut „Business Insider“ zu Kritik am Vergabeverfahren gekommen sein.

Unzufriedenheit mit BZgA-Survey

Auf Anfrage der Nachrichtenseite bestätigt der DLTB eine Unzufriedenheit mit der BZgA-Studie. „Nach mehreren Jahren wurde eine stärkere Anpassung an das veränderte Mediennutzungsverhalten bestimmter Altersgruppen seitens der Fachkollegen im DLTB für erforderlich gehalten – sowohl methodisch als auch inhaltlich“, heißt es in einer Stellungnahme des DLTB.

Der ausführliche Bericht von „Business Insider" kann hier abgerufen werden.