FSH-Mitglieder diskutieren TR5-Auswirkungen

In der Reihe „Der FSH zu Gast bei…“ trafen sich rund 20 Mitglieder des Fachverbandes Spielhallen kürzlich bei ihrem Vorsitzenden Frank Waldeck im niedersächsischen Delmenhorst zum informativen Branchengespräch.

Im Fokus standen vor allem praxisnahe Themen, wie die Auswirkung von TR5 auf die Umsätze, der Austausch über bisherige Erfahrungswerte mit V1- und V2-Geräten, der optimale Gerätemix sowie die Reaktion der Gäste auf die neue Gerätegeneration. Hierbei waren sich die Anwesenden einig, dass zu hohe Gewinne beziehungsweise Gewinnanmutungen im Endeffekt der Branche schaden.

Vergnügungssteuer

Als ebenso brisant wurde das Thema Vergnügungssteuer eingeschätzt. Die Umsatzeinbußen der Unternehmen aufgrund von TR5 führt natürlich auch zu einem geringeren Vergnügungssteueraufkommen. Es zeichnet sich nach Beobachtungen der FSH-Mitglieder schon jetzt ab, dass immer mehr Kommunen versuchen, den Einnahmeverlust durch Vergnügungssteuererhöhungen zu kompensieren.

Frank Waldeck sowie Detlev Graß, FSH Mitglied und Vorsitzender des Nordwestdeutschen Automatenverband, betonten in diesem Zusammenhang, dass die kommunal-politische Arbeit unabdingbar sei. Unternehmer müssen in ihren Regionen unbedingt gut vernetzt und informiert sein, um geplante Vergnügungssteuererhöhungen möglichst zu verhindern oder mindestens zu minimieren.