Große Aufmerksamkeit für die Automatenbranche im Südwesten

Georg Stecker, Sabine Kurtz, Guido Wolf, Michael Mühleck, Prof. Dr. Wolfgang Reinhart (v.l.) Foto: DAW/AWI

Zahlreiche prominente Gäste aus Politik, Verwaltung und Automatenwirtschaft folgten am 15. Mai der Einladung des Automaten-Verband Baden-Württemberg und der DAW nach Stuttgart zum Parlamentarischen Abend.

Unter den zahlreich anwesenden Landtagsabgeordneten waren die Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz, Justizminister Guido Wolf und der CDU-Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Reinhart, die vom Vorsitzenden des Automaten-Verbandes Baden-Württemberg, Michael Mühleck, begrüßt wurden.

In seiner Rede macht er deutlich, dass die meist familiengeführten Automatenunternehmen in Baden-Württemberg in ihrer Existenz bedroht sind: „Durch die Geräteumstellung wandern die Spielgäste seit November 2018 in zumeist illegale Spielangebote ab“, so Mühleck. Vom Landesgesetzgeber forderte er, Rahmenbedingungen für eine langfristige Planungssicherheit zu schaffen.

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker verdeutlichte in seiner Rede, dass das gewerbliche Automatenspiel im Rahmen des neuen Glücksspielstaatsvertrages 2021 neu reguliert werden muss, um Inkohärenz zu vermeiden. Daher brauche es eine Neuordnung des gesamten Marktes und eine an Qualitätskriterien orientierte Regulierung aller Spielformen.

„Es muss endlich Schluss sein mit der weiteren Knebelung staatlich konzessionierter Angebote! Was wir brauchen, ist eine Stärkung des legalen Spiels, denn das ist das wirksamste Mittel im Kampf gegen Illegalität und den Schwarzmarkt“, sagte Stecker.

Verständnis für die Branche zeigte die Landtagsvizepräsidentin Sabine Kurtz in ihrem Grußwort. Sie wisse, dass die Verbände sich ihrer Verantwortung bewusst seien. „Auf der anderen Seite sind auch wir in der Politik gefordert, die gesetzlichen Regelungen an geänderte Rahmenbedingungen anzupassen. Denn wir haben es bei der zunehmenden Digitalisierung auch des Glücksspiels mit einer großen Herausforderung für den Schutz gerade von Jugendlichen und im Kampf gegen die Spielsucht zu tun.“