HMV begrüßt Vernichtung illegaler Geld- und Unterhaltungsspielgeräte

Die Stadt Frankfurt am Main vergrößert ihren Aktionsradius gegen das illegale Spiel. Erstmals wurden 46 illegale Geräte vernichtet.

Laut aktuellen Pressemitteilung hat die Stadt Frankfurt am Main die Vernichtung widerrechtlich aufgestellter und teils manipulierter Geldspielgeräte durchgeführt. Dem vorangegangen war eine Vielzahl von Kontrollen der Arbeitsgruppe Geldspielgeräte in Schein-Gastronomien, Gaststätten und Hinterzimmer-Casinos, wobei 14 Strafverfahren und 147 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurden. Ferner hat die Stadtpolizei 104 Geld- und Unterhaltungsspielgeräte sichergestellt und 13 Gaststätten- und Gewerbebetriebe geschlossen. 46 der sichergestellten Geld- und Unterhaltungsspielgeräte wurden nun fachgerecht durch Verwertung vernichtet.

Der Hessische Münzautomaten-Verband (HMV) unterstützt das Vorgehen der Frankfurter Ordnungsbehörden gegen illegale Glücksspielangebote und begrüßt ausdrücklich, dass die illegalen Geld- und Unterhaltungsspielgeräte zerlegt und damit unwiderbringlich dem illegalen Markt entzogen werden.

Konsequentes Vorgehen stärkt die seriösen Anbieter

Hierzu Michael Wollenhaupt, 1. Vorsitzender des HMV: „Ein konsequentes Vorgehen gegen illegale Glücksspielangebote liegt im Interesse aller gewerblichen Automatenunternehmer in Hessen. Dubiose Anbieter unterlaufen die Regelungen des Jugend- und Spielerschutzes und konterkarieren damit die Bemühungen für ein sicheres und qualitativ hochwertiges Angebot in den gewerblichen Spielhallen und Gastronomieaufstellungen.‘‘

Auch mit Hinblick auf Steuergerechtigkeit wird das Vorgehen positiv bewertet. Während die Anbieter des legalen Spiels selbstverständlich ihren Steuerverpflichtungen im vollen Umfang nachkommen, entsteht durch die illegale Aufstellung von Geld- und Unterhaltungsspielgeräten ein immenser Steuerschaden in Millionenhöhe für die Stadtkassen.