Nordrhein-Westfalen plant Verkauf von Westspiel-Spielbanken

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat in einer Sitzung des Haushalts- und Finanzausschusses am 8. Mai 2018 beschlossen, die Westspiel GmbH zu privatisieren.

Ein entscheidender Beweggrund dafür dürften die laut wdr.de knapp drei Millionen Euro Verlust im vergangenen Jahr sein.

Die schwarz-gelbe Koalition bietet die Westspiel-Spielbanken nun privaten Betreibern an. Die Zeitung „Bonner General-Anzeiger“ nennt in Bezug auf die potenziellen Käufer häufig die Gauselmann Gruppe. Mario Hoffmeister, Leiter des Zentralbereichs Kommunikation der Unternehmensgruppe äußerte sich in der Zeitung folgendermaßen: „Natürlich haben wir ein grundsätzliches Interesse an der Übernahme. Wenn das Thema werden sollte, hören wir uns das gerne an und entscheiden, ob es eine lohnenswerte Investition sein könnte.“

Die Gewerkschaft Verdi, die mit Andreas Elbracht einen Vertreter in den Westspiel-Aufsichtsrat entsendet, befürchtet Arbeitsplatzverluste. „Egal, wer der künftige Betreiber ist, das Personal wird schrumpfen“, sagt Ellbracht im „Bonner General-Anzeiger“.

Die wertvolle Kunstsammlung von Westspiel, mit Werken von unter anderem Andy Warhol, solle laut wdr.de nicht verkauft, sondern der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.