Parlamentarisches Frühstück in Hannover

Politik und Branche im intensiven Meinungsaustausch beim Parlamentarischen Frühstück in Hanover.

Für den 21. Juni hatte der Automatenverband Niedersachsen (AVN) gemeinsam mit dem Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) zu einem Parlamentarischen Frühstück ins Alte Rathaus Hannover eingeladen. Unmittelbar vor der Sitzung des Niedersächsischen Landtages konnten sich die zahlreich erschienenen Parlamentarier über die Branche informieren.

In seiner Begrüßung ging DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker auf die anstehende Novellierung des niedersächsischen Spielhallengesetzes ein: „Hier in Niedersachsen hat unsere Branche eine furchtbare Regulierung hinter sich. Mit einem Losverfahren, das keine Rücksicht auf die Qualität der Spielhalle und auf die menschlichen Schicksale der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nahm, wurden Betriebe geschlossen und sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse eliminiert. Jetzt ist ein neues Gesetz in der Entstehung. Die Landesregierung hat fest vor, die Fehler der Regulierung zu reparieren. Dieses Vorhaben ist zu begrüßen."

Man solle den Tag aber nicht vor dem Abend loben, mahnte Stecker. Jetzt müsse ein vernünftiges Ergebnis erzielt werden, das den Spielhallen mit einem guten, praktizierten Spieler- und Jugendschutz eine Chance gebe. Größe der Spielhalle und Abstände zu welcher Einrichtung auch immer dürften dabei keine Kriterien sein. Auf die Qualität in der Spielhalle selbst komme es an, wenn man den Verbraucher schützen wolle. Hierbei sollte die Zertifizierung ein entscheidender Maßstab sein.
 
AVN-Vorsitzender Heinz Basse sprach in erster Linie als Automatenunternehmer und Familienvater. Er unterstrich sehr deutlich, dass er sein kleines Familienunternehmen mit viel Verantwortung für seine Mitarbeiter und seine Gäste führe. Mitarbeiterbindung und die Schaffung von Arbeitsplätzen seien für ihn als regionalen Unternehmer mehr als wichtig, verantwortungsvolles Handeln für ihn selbstverständlich.

„Darüber hinaus bin ich jederzeit bereit weitere Maßnahmen zu ergreifen, um die Qualität in meinen Spielhallen noch zu verbessern und kranke Menschen vom Spiel auszuschließen. Ich habe kein Interesse mit kranken Menschen Geld zu verdienen“, stellt Basse klar.