22.01.2026

60 Jahre Firma Pütz und Wolfgang Pütz – Jubiläumsfeier im Telekom Dome Bonn – familiärer Zusammenhalt „unser Lebenselixier"

Zauberhafte Atmosphäre während der Doppelfeier im Telekom Dome Bonn: 60 Jahre Firma Pütz und der 60. Geburtstag von Wolfgang Pütz.

Automatenunternehmer Wolfgang Pütz bedankt sich herzlich bei langjährigen, verdienten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Schwester Tanja Pütz, Senior Wolfgang & Inge Pütz, Ehefrau Gina Pütz und weitere Familienmitglieder. Erkennbar viel Frauen-Power.

Viele bekannte Player aus unserer Branche gratulieren.

Weitere Gratulanten – eine eher zufällige Bildauswahl bei den zahlreichen Gästen.

Abschließend weitere Impressionen von dem gelungenen Event. – – – Fotos (18): Kay-Uwe Fischer

Was für ein Doppeljubiläum – 60 Jahre Firma Pütz und 60 Jahre Wolfgang Pütz! „Pützmunter“ wurde am 10. Januar mit rund 300 Gästen im Telekom Dome Bonn gefeiert. Das Motto des umtriebigen Wolfgang Pütz und seiner Familie: „Es gibt nur ein Gas: Knallgas! Wer bremst, verliert.“

Pütz, das ist Entertainment pur! Rund 300 Gäste – davon zwei Drittel geschäftliche Freundschaften und ein Drittel rein privater Natur – erlebten einen fantastischen Abend im Telekom Dome Bonn mit ganz viel Emotionen und Musik. Wolfgang Pütz, nicht nur privat, sondern auch geschäftlich ein Marathonläufer mit dem Energie-Level eines 30-Jährigen, sagte uns einmal: „Spielen ist Ausdruck von Lebensfreude. Ob man eine Glückssträhne am Automaten hat, beim Bowling einen Strike landet oder die Billardkugel kunstvoll versenkt. Wir Automatenunternehmer verkaufen unseren Gästen Spiel- und Lebensfreude!“

Und exakt das strahlen das erfolgreiche Familienunternehmen und die rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit sechs Jahrzehnten aus – dieser Link führt zu einem vierminütigen Imagefilm auf der Homepage der Pütz Gruppe (bitte dort auf das Filmstreifen-Symbol "Das sind wir" klicken). 

Zu den Highlights des Abends zählten ein spannendes Interview auf der Bühne und die Auftritte der „Bläck Fööss“, der „The Crossed Swords Pipes and Drums“ und der Kult-Abba-Tribute-Band 4 Swedes. Sascha Sadeghian widmete Wolfgang Pütz einen Song zur Melodie von „You’ll Be in My Heart” von Phil Collins, und Christoph Brüske verwandelte den Welthit „My Way“ von Frank Sinatra in eine charmante Hymne auf den Gastgeber.

Die Familie Pütz betreibt mehreree Pin-up Bowling & Eventcenter, topmoderne Let‘s Play-Spielhallen und Gastro-Aufstellplätze. Außerdem werden diverse Events der Extraklasse veranstaltet, insbesondere für die Dart-Community. Wolfgang Pütz, auf der Bühne interviewt von TV-Moderator Lukas Wachten – sympathische und erstaunliche Einblicke in den Spirit und die Firmenkultur der Pütz Gruppe:

Lieber Wolfgang, 60 Jahre – privat und geschäftlich. Warum feierst du gerade hier im Telekom Dome in Bonn?
Wolfgang Pütz: Weil ich hier einen ganz besonderen Bezug zu habe. Ich liebe diesen Dome. Wir haben hier mit unserem Format „Bonn steht Kopp“ sehr viel Herzblut reingelegt. Und ein erfolgreiches Format entwickelt. Hier fand meine erste Dart-Großveranstaltung mit Phil Taylor und Van Barneveld statt. Außerdem sind wir leidenschaftliche Fans der Telekom Baskets Bonn. Und es ist einfach ein schöner Ort zum Feiern.

60 Jahre leidenschaftliches Unternehmertum in vielen Geschäfts­bereichen – lässt sich das in Kürze zusammenfassen?
Wolfgang Pütz: Eigentlich nicht. Aber ich kann versuchen einen Eindruck zu geben, wo wir herkommen, was uns ausmacht und warum wir heute hier stehen. Die Geschichte beginnt nach dem Krieg. Mein Großvater hat damals mit Zigaretten gehandelt. Mein Vater hatte dann den Mut – und Gott sei Dank auch Geldgeber – die ersten Zigarettenautomaten zu kaufen. Mein Opa war davon nicht überzeugt, mein Vater schon. Nach seiner Lehre bei Pfeifen Heinrichs in Köln hat er sich selbstständig gemacht – mit viel Mut und enormem Arbeitswillen.

Wie ging es dann weiter?
Wolfgang Pütz: Von 1966 bis 1986 haben meine Eltern in 20 Jahren einen Zigarettengroßhandel aufgebaut. Am Ende mit nur zwei Angestellten, aber rund 1 200 Automaten – draußen und in der Gastronomie. Da ich das Geschäft nicht übernehmen wollte und ein sehr gutes Übernahmeangebot kam, hat mein Vater verkauft und war mit 41 Jahren erst einmal Frührentner. Und dann ging es relativ schnell wieder los – mit dem Automatengeschäft. Das war sozusagen der Startpunkt der heutigen Firma und ihrer inzwischen auch 40-jährigen Unter­nehmensgeschichte. Nach meiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann und der Bundeswehr ging es gemeinsam mit meinen Eltern los.

Worauf bist du besonders stolz?
Wolfgang Pütz: Darauf, mit meinen Eltern, meiner Schwester und vor allem mit vielen lang­jährigen, treuen Mitarbeitern, die auch heute hier im Dome sind, gemeinsam viele erfolgreiche Formate entwickelt zu haben: das Konzept der großen Bowling-Entertainment Center, die großen Dart-Events und die Gründung der Dart-Ligen mit mittlerweile rund 800 Teams und 6500 Spielern, das dreitägige Format „Bonn steht Kopp“ hier im Dome und die Mehrfachspielhallen an den Autobahnen. 

Aber klar ist auch: Ohne ein funktionierendes Team geht nichts. Das Thema Nachwuchs scheint bei euch gut geregelt zu sein?
Wolfgang Pütz: Ja, darüber freue ich mich sehr. Mit meinem Neffen Yannik und meinen beiden Söhnen Tim und Robin hat der Nachwuchs den Weg ins Unternehmen gefunden. Das ist alles andere als selbstverständlich – und dafür bin ich sehr dankbar.

Dart hat sich in den letzten Jahren enorm entwickelt. Wie kam es dazu?
Wolfgang Pütz: Als ich 1990 mit den ersten Dartgeräten angefangen habe, war das absolut nicht absehbar. Es war eine stetige Entwicklung – und durch die mediale Berichterstattung ist Dart heute fast so präsent wie Fußball.

Du hast Riesen-Events veranstaltet. Was sind deine Highlights im Rückblick?
Wolfgang Pütz: Wir hatten 5 000 Zuschauer im Telekom Dome, 12 000 in der Lanxess Arena, Touren mit „Mein Schiff“, Rhein-Touren mit Phoenix Reisen. Legenden wie Phil Taylor, Michael van Gerwen, Luke Humphries, Peter Wright und deutsche Stars wie Flo Hempel, Max Hopp und Gabriel Clemens – die heute hier sind. Am 6. Februar kommt der beliebte Schotte und diesjäh­rige Halbfinalist Gary Anderson zu uns.

Dein Sohn Robin tritt im Dart-Bereich in deine Fußstapfen?
Wolfgang Pütz: Er hat gemeinsam mit Susan Anfang letzten Jahres zwei große Dart-Ligen mit über 400 Teams übernommen. Jetzt kommt noch die Westfalen-/Niederrhein-Liga mit 250 Teams dazu. Dann betreuen wir in drei Bundesländern rund 800 Teams mit 6 500 Spielern.

Du bist auch im Karneval überaus aktiv. Wie kam das?
Wolfgang Pütz: Wie so oft: durch Zufall – und am Ende durch harte Arbeit. Die Idee entstand im Brückenforum, gemeinsam mit Jürgen Harder, dem langjährigen Geschäftsführer. Später kam die Frage auf, ob ich mir einen Karnevalsumzug im Telekom Dome vorstellen könnte. Das war ein großes Risiko – aber mit der Unterstützung von Radio Bonn/Rhein-Sieg und dem Team hinter den Baskets haben wir es gewagt. Und es ist ein erfolgreiches, etabliertes Format geworden.  Jeder, der noch nicht dabei war, muss das einfach erleben. Die Energie hier im Dome bei den Kölner Bands und Tanzgruppen ist unfassbar emotional.

Bei all dem bleibt wenig Zeit fürs Private?    
Wolfgang Pütz: Ich bin seit 1987, also seit 39 Jahren, mit Gina zusammen. Wir haben zwei erwachsene Söhne, Tim und Robin. Ohne einen Partner, der mitzieht, geht das nicht. Gina hat mir immer  den Rücken freigehalten. Sie hat über all die Jahre gearbeitet – bei Knauber, in der kanadischen Botschaft, im Pin-Up Bowling Center – und gleichzeitig zwei Kinder großgezogen und unsere Familie zusammengehalten. So eine Partnerin an seiner Seite zu haben, ist ein Geschenk.

Starke Frauen sind ein Erfolgsfaktor der Pütz-Gruppe?
Wolfgang Pütz: Ganz klar – ja. Was meine Mutter im Immobilienbereich geleistet hat, ist unfassbar. Tanja führt diesen Bereich heute gemeinsam mit Drago Anusic fort. Heike und Bebe bei „Bonn steht Kopp“, Nadine und Joana bei den Events, Sonja und Susi im Personalbereich, Corinna, Karo, Maaike, Katja … wir leben bei uns im Betrieb echte Frauen-Power. 

Freundschaften spielen für dich ebenfalls eine große Rolle?
Wolfgang Pütz: Ich habe das Glück, zwei Freunde seit über 50 Jahren an meiner Seite zu haben: Helene und Jürgen, seit der fünften Klasse in der Realschule. Dazu kommen viele weitere Freundschaften und sogar zehn ehemalige Klassenkameraden, die heute hier sind. Wir treffen uns seit 1982 regelmäßig.

Ein Blick in die Zukunft: Wo geht die Reise hin?
Wolfgang Pütz: Alle unsere Formate werden wir weiterent­wickeln, verbessern und neue Ideen zulassen. Auch die Herausforderungen durch KI nehmen wir an und nutzen die Chancen. Und vor allem werde ich weiter gemeinsam mit meiner Familie arbeiten. Das ist unser Lebenselixier. Es ist unheimlich spannend, aber auch sehr herausfordernd.
 
Andere denken mit 60 Jahren an ihren Ruhestand. Und du?
Wolfgang Pütz: Ich habe schlechte Nachrichten für meine Frau und meine Kinder: Ich starte gerade erst durch, habe das Jungunternehmertum so gerade verlassen – und habe noch richtig Lust! Das Nahziel ist 70 und dann kommen ja noch weitere zehn Jahre, denke ich.

Was macht dich neben deiner Familie privat aus?
Wolfgang Pütz: Hobbys sind Reisen, Sport und Musik. Die WM in Italien und Brasilien erlebt zu haben, mit beiden Titeln, das war schon herausragend. Aber auch Urlaubsreisen mit meiner Familie in Namibia und Südafrika stechen heraus. In puncto Musik erinnere ich mich besonders gern an die Konzerte von Genesis, meinem Liebling Peter Gabriel und Coldplay.

Dein Vater war von dieser Riesenfeier nicht so ganz überzeugt. „Me hätt et net vum ussjevve“, soll er, wie zu hören war, augenzwinkernd gesagt haben? 
Wolfgang Pütz: Ja, und jetzt hofft er, dass nicht zu viel ge­trunken wird. Aber Spaß beiseite: Es gibt fünf Mitarbeiter, die extrem lange dabei sind. Seit rund 40 Jahren: Angelika Baum, Bernd Grotzfeld, Rolf Becker und Achim Olbert. Und Dieter Schiffer leitet seit 33 Jahren unsere Dart-Liga. Über so viele Jahre dabei zu sein – das ist wirklich etwas ganz Besonderes. Abschließend ein Riesendank an die familiäre Frauen-Power, an meine Mutter Inge Pütz, meine Schwester Tanja Pütz, meine Schwiegermutter Anna Angermann und, last but not least, meine Frau Gina Pütz.