08.10.2026

Austausch zwischen Spielbankenverbänden: Gemeinsam den Herausforderungen stellen

Bei einem Austausch zwischen den Spielbankenverbänden DSbV und BupriS standen die geplanten europäischen Richtlinien zur Bargeld-Obergrenze im Fokus. Darüber berichtet Kerstin Kosanke, Präsidentin des DSbV. (Foto: Toni Kretschmer)

Die geplante Bargeld-Obergrenze und der Kampf gegen die Geldwäsche – das sind zwei der aktuellen Themen im Wirtschaftssegment Glücksspiel. Darüber haben sich der Deutscher Spielbankenverband (DSbV) mit dem Bundesverband deutscher Spielbanken (BupriS) am 7. Oktober 2026 in Wiesbaden ausgetauscht.

Am 8. Oktober wird die DSbV-Mitgliederversammlung in der hessischen Landeshauptstadt stattfinden.

Bargeld-Obergrenze im Blickpunkt

„Alle Mitglieder sind von geplanten europäischen Richtlinien zur Bargeld-Obergrenze betroffen. Und deshalb ist es ganz wichtig, dass wir uns hier in Deutschland gemeinsam verständigen, egal in welchem Verband eine Spielbank oder ein Casino organisiert ist“, sagt Kerstin Kosanke, Präsidentin des DSbV.

Auch der Vorstandsvorsitzende von BupriS, Thomas Fritz, sieht in der Zusammenkunft wichtige Impulse und Austauschmöglichkeiten zwischen den Verbänden.

Bei BupriS sind Spielbank-Gesellschaften aus Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt organisiert. Im DSbV sind Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen, das Saarland, Sachsen und Schleswig-Holstein organisiert. Beide Verbände setzen sich für ein legales und verantwortungsvolles Glücksspielangebot in Deutschland ein.