10.06.2026

GGL warnt vor Teilnahme an illegalen Sportwetten

Die GGL warnt zur Fußball-WM vor der Nutzung illegaler Wettangebote im Internet und hat einen umfassenden FAQ-Bereich zum Thema Sportwetten auf ihrer Website zur verfügung gestellt.

„Große Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft führen regelmäßig zu einem erhöhten Interesse an Sportwetten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich deshalb auf der amtlichen Whitelist informieren, welche Angebote legal sind“, sagt GGL-Vorstand Ronald Benter.

Mit dem Beginn der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft am 11. Juni 2026 in den USA, Mexiko und Kanada rechnet die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) mit einer steigenden Nachfrage nach Sportwetten. Die GGL warnt deshalb vor der Nutzung illegaler Wettangebote im Internet und intensiviert ihre Aufsichts- und Kontrollmaßnahmen rund um das Turnier.

Vor der Wette: Anbieter auf Whitelist prüfen

Die GGL empfiehlt Verbrauchern, vor der Registrierung oder Wettabgabe zu prüfen, ob ein Anbieter über eine entsprechende Erlaubnis verfügt. Anlässlich der Weltmeisterschaft veröffentlicht die GGL einen umfassenden FAQ-Bereich zum Thema Sportwetten auf ihrer Website.

Alle erlaubten Sportwettenanbieter sind auf der amtlichen Whitelist aufgeführt und können dort über die Filterfunktion „Sportwetten“ eingesehen werden.

Die Behörde unterstreiche die jüngsten Aussagen des Sucht- und Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Hendrik Streeck, der illegales Glücksspiel als ein zentrales Problem der Suchtbekämpfung bezeichnet hat. Bei illegalen Angeboten werden die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzmaßnahmen zum Jugend-, Spieler- und Verbraucherschutz regelmäßig umgangen. Zudem besteht für Spieler ein erhöhtes Risiko, Opfer von Betrug oder unfairen Geschäftspraktiken zu werden.

„Große Sportereignisse wie die Fußball-Weltmeisterschaft führen regelmäßig zu einem erhöhten Interesse an Sportwetten. Verbraucherinnen und Verbraucher sollten sich deshalb auf der amtlichen Whitelist informieren, welche Angebote legal sind“, sagt Vorstand Ronald Benter.

Verstärkte Aufsicht während der Weltmeisterschaft

Rund um das Turnier habe die GGL ihre Aufsichtstätigkeit intensiviert. Zu den Maßnahmen gehören insbesondere:

- die Prüfung von Werbeaktivitäten für Sportwetten,

- die Überwachung des Online-Sportwettenangebots,

- die Beobachtung von Spielübertragungen im Rundfunk und auf Streaming-Plattformen sowie

- die Analyse neuer Wettangebote und Wettmärkte.

Darüber hinaus betont die GGL die Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Partnern. So beteilige die Behörde sich am Informationsaustausch mit Organisationen wie dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC), der FIFA und der UEFA. Ziel sei es, potenzielle Manipulationsrisiken frühzeitig zu erkennen und die Integrität des Sports zu schützen.

Die GGL ruft Verbraucher, Sportorganisationen, Medienvertreter sowie weitere Marktteilnehmer dazu auf, verdächtige Angebote und mögliche Verstöße gegen glücksspielrechtliche Vorschriften zu melden.