10.06.2024

Studie zur Glücksspielwerbung: Expertengremium wurde eingesetzt

Die GGL hat im Dezember 2023 eine Studie zur Glücksspielwerbung vergeben. Ein Expertengremium soll einen umfassenden wissenschaftlichen Diskurs sicherstellen.

Um die Werbewirkung von Glücksspielen zu evaluieren, hat die GGL im Dezember 2023 die Studie Glücksspielwerbung im Fernsehen und im Internet im Spannungsfeld von Kanalisierung und Suchtprävention an das Marktforschungsunternehmen eye square in Berlin vergeben. Am heutigen Montag, 10. Juni, informierte die GGL über die spezialisierten Unterauftragnehmer, die im Rahmen der Studie verschiedene Bereiche abdecken: Für die empirische Untersuchung und die Werbewirkungsanalyse sind die Unternehmen Bilendi aus Köln und Dynata aus Hamburg zuständig.

Die strukturierte Literaturanalyse übernehmen Prof. Dr. Gerhard Bühringer, TU Dresden, sowie das Institut für Auftragskommunikation, Berlin.

Die inhaltliche Analyse gängiger Werbespots übernimmt das Institut für Auftragskommunikation in Berlin und die Beantwortung der forschungsleitenden Fragen und Ableitung von Handlungsempfehlungen übernehmen: Prof. Bühringer, TU Dresden, das Institut für Auftragskommunikation, Berlin, sowie die Noerr Partnergesellschaft mbB aus Düsseldorf.

Unabhängiges Expertengremium

Um „die gesamte Breite des wissenschaftlichen Diskurses abzudecken“, soll die Studie laut GGL durch ein unabhängiges Expertengremium begleitet werden. Das Expertengremium besteht aus Prof. Dr. Markus Heinker, Professor für Medienwirtschaft und Medienpolitik und Dekan der Fakultät Medien an der Hochschule Mittweida sowie Präsident des Medienrates der Sächsischen Landesmedienanstalt, sowie Prof. Christian Krebs LL.M., Direktor der Niedersächsischen Landesmedienanstalt und Honorarprofessor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Beratungen seit März 2024

Seit März 2024 berate sich das Expertengremium mit der Studienleitung und dem Vorstand der GGL zu zentralen Aspekten des Studiendesigns und „gibt zusätzliche Impulse für das methodische Vorgehen. Im Fokus stehen unter anderem Themen wie Stichprobenziehungen, Fragebogengestaltung sowie grundlegende Fragen zu Chancen und Grenzen des Forschungsprojektes“, so die GGL.
Kernaufgabe des Gremiums sei es, die Studie wissenschaftlich zu begleiten und dabei die gesamte Bandbreite des wissenschaftlichen Diskurses abzubilden.

Die GGL will sich zudem „mit den Ländern eng zu den Teilberichten und weiteren Einschätzungen des Expertengremiums austauschen“.