5. Deutscher Glücksspielrechtstag: Lotteriemonopol und Online-Spiel im Mittelpunkt

Beim 5. Deutschen Glücksspielrechtstag in Frankfurt/Main am 25. September standen vor allem das Lotteriemonopol und mögliche Regulierungsmodelle für Online-Glücksspiele im Vordergrund.

Beim 5. Deutschen Glücksspielrechtstag in Frankfurt am Main standen hauptsächlich das Lotteriemonopol und das Online-Spiel in seinen verschiedenen Ausformungen im Mittelpunkt.

Etwa 80 Teilnehmer hatten im Haus des Deutschen Fachverlages die Gelegenheit zehn Vorträge in drei Themenblöcken zu verfolgen und sich an der Diskussion zu beteiligen.

Zu Beginn gingen die beiden Rechtswissenschaftler Prof. Dr. Winfried Kluth von der Martin-Luther-Universität Halle und Prof. Dr. Thomas Dünchheim von der Kanzlei Hogan Lovells intensiv der Frage nach, ob das Lotteriemonopol sich bewährt habe, oder ein Auslaufmodell sei.

In den Themenblöcken zwei und drei beleuchteten Experten die Gegenwart und Zukunft des Glücksspielmarktes.

Online-Regulierungsmodelle gesucht

Im Fokus waren unter anderem die Regulierung von Sportwetten und Online-Casinos sowie die sogenannten Lootboxen und deren rechtlicher Status. Mathias Dahms, Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes referierte über "Online-Regulierungsmodelle am Prüfstand – wo steht Deutschland?" Dr. Alexander Legat, Head Legal bei Novomatic und Dr. Jonas Krainbring von der Kanzlei Benesch Winkler befassten sich mit "Lootboxen".

Dr. Dirk Quermann, Präsident des Deutschen Online-Casino-Verbandes, berichtete, wie sich der digitale Wandel in der Glücksspielregulierung gestalten lasse und Marcus Röll von der Kanzlei Benesch Winkler referierte über die "Strafbarkeit des (Weiter-)Betriebs von Spielhallen ohne Erlaubnis nach dem GlüStV?"

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Oktober-Ausgabe.