Berlin bald nur noch mit 120 Spielhallen

Georg Stecker: "Konjunkturprogramm für den illegalen Markt."

Die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe hat mitgeteilt, dass von ehemals 496 Bestandsspielhallen, die im Jahr 2016 eine Erlaubnis für den weiteren Betrieb beantragt haben, künftig lediglich noch 120 Spielhallen eine Erlaubnis erhalten. Alle übrigen Bestandsspielhallen müssten noch in diesem Jahr schließen.

Wirtschaftssenatorin Ramona Pop sagte dazu: „Mit der Umsetzung des Berliner Spielhallengesetzes geht das Land Berlin effektiv und konsequent gegen die Gefahren der Glücksspielsucht vor.“

Dagegen stellt DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker fest: „Das Berliner Spielhallengesetz ist ein Konjunkturprogramm für den illegalen Markt, der die Hauptstadt bestimmt. Gleichzeitig fallen diesem Gesetz hunderte staatlich-konzessionierte Spielhallen zum Opfer. Wir fordern einen konsequenten Vollzug gegen illegale Anbieter und eine Stärkung des legalen Angebots. Das beste Mittel gegen den Schwarzmarkt ist und bleibt ein attraktives legales Angebot.“