Berlin meldet erneut „Erfolge“

Von 584 legalen Spielhallen, die 2011 in Berlin existierten, sollen – wie bereits berichtet – noch 120 fortbestehen dürfen. Das bedeutet einen Rückgang von rund 80 Prozent. Eine vergleichbare Statistik für illegale Betriebe, die in die Marktlücke stoßen und nach Belieben überall eröffnen und wieder schließen, gibt es nicht.

Jetzt ergab eine parlamentarische Anfrage von Daniel Buchholz (SPD) im Berliner Abgeordnetenhaus, dass im Bezirk Reinickendorf demnächst nur noch fünf Spielhallen übrig bleiben. Das entspricht einem Minus von 83 Prozent gegenüber 2011.

Häufigster Schließungsgrund sei übrigens, einem Bericht der „Berliner Woche“ zufolge, die fehlende Zuverlässigkeit der Betreiber gewesen. Erst an zweiter Stelle folgten Erlaubnisversagungen wegen zu geringen Abstands zur Nachbarspielhalle.