Berliner Behörden schließen 50 Spielhallen

Die Berliner Behörden haben rund 50 Spielhallen in mehreren Bezirken der Stadt wegen Unzuverlässigkeit des Betreibers geschlossen. Die Maßnahme folge einem Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg zum Entzug der Betriebserlaubnis, teilte das Gericht selbst am Mittwoch mit. Grund sei "eine Vielzahl von Verstößen".

Nach Informationen der „Berliner Morgenpost“ soll es sich bei dem betroffenen Unternehmen um die Vulkan-Stern-Gruppe handeln. Einem ehemaligen langjährigen Geschäftsführer rechnete das Gericht demnach 110 Bußgeldverfahren und 69 mit Bußgeldern geahndete spielhallenrechtliche Verstöße des Betriebs zu.

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hatte wegen gewerblicher Unzuverlässigkeit die Betriebserlaubnis entzogen. Dagegen war der Betreiber vor Gericht gezogen, aber gescheitert.