Die Hintergründe zur Übernahme von Löwen Entertainment durch Novomatic

Mit der Übernahme des zweitgrößten deutschen Herstellers von Geldspielgeräten, Fungames und Unterhaltungsautomaten, der NSM-Löwen Entertainment GmbH mit Sitz in Bingen am Rhein etabliert sich die Novomatic Group of Companies unter den drei größten Produzenten von Glücksspieltechnologie in Europa.

Novomatic ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer bei den interaktiven Live Games und Multiplayer-Installationen sowie international führender Entwickler von Hightech-Geldspielautomaten.

Die von Novomatic Gründer und Mehrheitseigentümer Professor Johann F. Graf und NSM-Löwen Entertainment General Manager Uwe Christiansen realisierte europäische Elefantenhochzeit im gewerblichen Spielbereich resultiere aus der bereits langjährigen, guten Zusammenarbeit der beiden Unternehmen und sei als Meilenstein in der Geschichte des europäischen Glücksspiels zu bezeichnen, so ein Unternehmenssprecher.

„Die Übernahme der renommierten NSM-Löwen Entertainment GmbH bedeutet eine de facto Verdoppelung des Produktionsumsatzes und so wesentliche Anteile am deutschen Automatenmarkt, dass dieser quasi zu unserem Heimmarkt wird. Wir übernehmen damit aber auch eine großartige Belegschaft mit langjähriger Produktionserfahrung, deren Beschäftigung nunmehr abgesichert ist“, wie Professor Johann F. Graf betont.

Der Novomatic-Gründer stellt gleichzeitig klar, dass die NSM nicht als verlängerte Werkbank von Novomatic gedacht ist.

„Vielmehr haben wir eine gemeinsame Zukunftsstrategie entwickelt, die völlig neue Geldspielgeräte für den deutschen aber auch internationalen Markt hervorbringen wird und damit die Zukunft der NSM-Löwen Entertainment GmbH langfristig absichert“, wie Uwe Christiansen betont.

Neuheiten für den deutschen Markt

Die NSM-Löwen Entertainment GmbH beschäftigt derzeit über 500 Mitarbeiter und hält mit einem Jahresumsatz von zuletzt rund 95 Millionen Euro den zweiten Platz im Ranking der deutschen Spielautomatenproduzenten. Das Kerngeschäft bildet die Produktion von Geldspielgeräten, Fungames und Unterhaltungsmaschinen und hier setzen Professor Johann F. Graf und Uwe Christiansen ihre Zukunftsstrategie an.

„Die produzierende Novomatic-Tochter Austrian Gaming Industries (AGI) wendet international beispielgebende zehn Prozent ihres Jahresumsatzes für Forschung und Entwicklung auf. Dieses enorme innovative Potential gepaart mit der langjährigen Erfahrung der Löwen am deutschen Markt versetzt uns in die Lage, absolute Novitäten für unseren neuen Heimmarkt zu entwickeln“, wie der Novomatic-Gründer betont.

Und das Potential in Deutschland sei enorm: „Rund 200 000 Geldspielgeräte und weitere fast 100 000 so genannte Fungames umfasst der deutsche Markt, der in Zukunft eine neue Dynamik entwickeln wird.“

Mit den aus der Übernahme für beide Firmen resultierenden Synergien im Forschungs- und Entwicklungsbereich, der Produktion und dem Vertrieb, sowie dem damit verbundenen Kostensenkungspotential sei mehr erreicht, als nur eine langfristige Absicherung des NSM-Standortes Bingen am Rhein.

Professor Johann F. Graf und NSM-Löwen Entertainment General Manager Uwe Christiansen, der auch im Unternehmen leitend verbleiben wird, verbindet eine langjährige Freundschaft.

„Aufbauend auf gegenseitigem Vertrauen und getragen von der langjährigen guten Zusammenarbeit der beiden Unternehmen bedeutet diese Hochzeit einen Quantensprung in der europäischen Glücksspielindustrie und dokumentiert einmal mehr die Leistungsfähigkeit österreichischer Unternehmen“, so Professor Johann F. Graf abschließend.