Erfolgreicher Restart für die Internorga 2022 trotz Rückgang von Besuchern und Ausstellern

Die Internorga musste einen Rückgang von Besuchern und Ausstellern hinnehmen. Dennoch sei die Messe ein Erfolg gewesen, resümieren die Veranstalter. In einer sensorischen Branche ließen sich Schmecken, Fühlen und Tasten nicht digital ersetzen.

Nach Absagen im Jahr 2020 und 2021 hat die Internorga vom 30. April bis 4. Mai in Hamburg wieder stattgefunden. Fünf Tage, 48 000 Besucher, rund 950 ausstellende Unternehmen aus 27 Nationen und jede Menge Innovationen, Trends und Lösungen von der Branche für die Branche.

Besucher- und Ausstellerrückgang

Kamen 2019, zur letzten Vor-Corona-Messe, noch 96 000 Besucher in die Hallen, zählte die Messe in diesem Jahr 48 000 Besucher. Die Zahl der Aussteller sank von 1 300 auf 950. Die Messe spricht dennoch von einem Erfolg. Nach den Absagen als Präsenzmesse war die Internorga wegen der neuerlichen Dynamik der Pandemie auf den 30. April bis 4. Mai verschoben worden. Ursprünglich sollte die Messe bereits vom 18. bis 22. März über die Bühne gehen. Sie gilt als international wichtige Produktschau für die Präsentation von Trends rund um die Gastro- und Hotelleriebranche.

Positive Stimmung

Die schwierige Ausgangslage habe der Atmosphäre und der positiven Stimmung in den Messehallen keinen Abbruch getan, resümiert die Messe. 81 Prozent der rund 48 000 Besucher beurteile die Messe mit sehr gut bis gut. Der Anteil an Entscheidungsträgern sei auf 91 Prozent und der Anteil von Erstbesuchern auf 35 Prozent gestiegen – so das Umfrageergebnis Marktforschungsinstituts. Auch die Internationalität des Publikums ist mit neun Prozent auf einem konstant hohen Niveau.

„Wir sind unglaublich glücklich und auch sehr stolz, dass die Internorga endlich wieder im richtigen Fahrwasser ist und dem gesamten Außer-Haus-Markt die so wichtige und wertvolle Plattform und Bühne bieten konnte“, resümiert Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress.

Es sei allen Beteiligten bewusst gewesen, dass 2022 eine andere Messe sein würde, als sie es aus den Vorjahren gewohnt waren.

Sensorische Branche

„Eines ist jedoch jetzt noch klarer geworden: Die Begegnung mit Menschen, der Austausch, das Netzwerken und vor allem das Testen, Schmecken und Fühlen lassen sich in dieser sensorischen Branche nicht digitalisieren, und das ist auch gut so. Die Leitmesse hat Innovationscharakter, aktuelle Trendthemen wurden aufgegriffen und vermittelt. Das Resultat sind zufriedene Akteure auf allen Seiten.“

Digitalisierung und Delivery im Fokus

Als Trendthemen standen Digitalisierung sowie Packaging und Delivery im Fokus. Ein weiteres Highlight waren die hochkarätigen Kongresse mit Top-Speakern und 2 000 Teilnehmern

Die nächste Internorga ist für den 10. bis 14. März 2023 geplant.