Große Skepsis in der Bevölkerung

Mehrere Regulierungsvorschläge, die im Entwurf des neuen Glücksspielstaatsvertrages der Bundesländer enthalten sind, treffen in der Bevölkerung auf Kritik. Das ergab eine Umfrage des Instituts dimap im Auftrag des Behörden Spiegel.

So betrachten 60 Prozent der mehr als 1 000 repräsentativ Befragten die Regelung als zu streng, wonach jeder Spieler per Gesetz online maximal 1 000 Euro im Monat einsetzen darf. Die Ablehnung überwiegt die Zustimmung dabei unabhängig von der jeweiligen Parteienpräferenz. Besonders skeptisch zeigen sich Anhänger der AfD (74 Prozent Ablehnung), der FDP (65 Prozent Ablehnung), der CDU/CSU (60 Prozent Ablehnung) und der Linken (52 Prozent Ablehnung).

Skeptisch zeigen sich die Befragten aber auch mit Blick auf die Maßnahme, jeden Spieler künftig in einer zentralen Datenbank zu erfassen. Dies geht 65 Prozent zu weit, nur 31 Prozent bewerten das Vorhaben als angemessen. Viele Befragte sehen datenschutzrechtliche Probleme. 72 Prozent von ihnen erachten die Gefahr, dass die persönlichen Daten der Spieler zu einem anderen Zweck als der Vermeidung von Spielsucht verwendet werden als „sehr groß“ oder „eher groß“.

Weitere Informationen zur exklusiven Behörden Spiegel-Umfrage finden Sie im Internet unter behoerden-spiegel.de.