Großes Interesse am digitalen DAW-Workshop zur Zertifizierung – Den Weg der Qualität mitgehen

Der Hamburger Automatenunternehmer Gundolf Aubke berichtete von seinen Praxiserfahrungen und macht Kollegen Mut.

Anja Bischof, Forum-Geschäftsführerin, moderierte den digitalen Workshop. "Das Personal ist Dreh- und Angelpunkt", sagte sie. Eine gute Vorbereitung auf Audits sei daher sehr wichtig.

Die Bundestagsabgeordnete Christine Aschenberg-Dugnus (FDP) befürwortet die Zertifizierung.

Aufgrund der aktuellen Lage fand die DAW-Roadshow zur Zertifizierung bereits zum fünften Mal in Form eines digitalen Workshops statt. Am 16. Februar begrüßte Anja Bischof, Forum-Geschäftsführerin und Moderatorin der Online-Veranstaltung, 100 Teilnehmer.

Zu Beginn richtete Christine Aschenberg-Dugnus, gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, ein Grußwort an die Workshop-Teilnehmer.

Grußwort von Christine Aschenberg-Dugnus

„Mit einem Zertfizieren ihrer Spielhallen setzen Sie einen Punkt für Qualität in ihrem Bereich“, sagt Aschenberg-Dugnus.

Die FDP-Politikerin befürwortete das Engagement für die fachliche Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für Jugend- und Spielerschutz, das mit der Zertifizierung verbunden sei. „Mit der Zertifizierung sind Sie auf einem guten Weg“, so die Bundestagsabgeordnete abschließend.

„Es kann jeder schaffen“

Der Hamburger Unternehmer Gundolf Aubke zeigte mit seinem Bericht aus der Praxis auf, welchen Mehrwert die Zertifizierung schafft. Für Aubke, der Vorsitzender des Hamburger Automaten-Verbandes (HAV) und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverband Automatenunternehmer (BA) ist, war der Hauptantrieb „der Politik und der Öffentlichkeit zu zeigen, dass wir ordentliche Betriebe haben“.

Man müsse keine Angst vor der Zertifizierung haben. „Das ist kein Hexenwerk. Es kann jeder schaffen“, so Aubke.

Zudem hob der Hamburger Unternehmer auch das positive Feedback seiner Mitarbeiter hervor.

„Ich habe gesehen, wo ich stehe. Was gut funktioniert und wo Verbesserungspotential besteht. Ich glaube, ich mache Fehler, die ich vorher gemacht habe, nun nicht mehr.“ Vor diesem Hintergrund empfahl Aubke allen Automatenunternehmern die Spielhallen-Zertifizierung auch ganz unabhängig von der aktuellen oder zu erwartenden Regulierung in ihrem Bundesland.

Prüfgesellschaften informieren

Um den Ablauf einer Zertifizierung, die Prüfkriterien der beiden Prüforganisationen sowie die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Angebote ging es im anschließenden Talk des stellvertretenden Forum-Vorsitzenden und Admiral Entertainment Geschäftsführers Martin Restle mit Alexandra Nöthen (TÜV-Rheinland) und Bettina Dzieran (MTIC Intercert). Sie thematisierten den Auditablauf und zu erwartende Herausforderungen. Dabei betonte Restle: „Vor allem im Hinblick auf die Zukunft und die künftigen regulatorischen Rahmenbedingungen wird die Zertifizierung noch wichtiger werden.“.

Die Vertreterinnen der Prüforganisationen wiesen zudem darauf hin, dass eine Zertifizierung auch während der corona-bedingten Spielhallenschließungen möglich sei.

Auch Jennifer Broocks, DAW-Länderbauftragte für Hamburg, appellierte an die Teilnehmer: „Lassen Sie ihre Spielhalle so schnell wie möglich zertifizieren.“

Politische Landschaften würden sich verändern, Mehrheiten sich verschieben, sicher hingegen sei, dass qualitative Kriterien in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.

Selbsttest

Jeder Automatenunternehmer der sich einen Überblick über die Anforderungen zur Zertifizierung informieren möchte, kann auf www.tuv.com/spielstaettenzertifizierung einem Selbsttest unterziehen.

Bereits am 15. März findet erneut ein digitaler DAW-Zertifizierungsworkshop statt. Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der März-Ausgabe des AutomatenMarkt.