01.07.2026

Hamburg: Parlamentarisches Mittagessen der Automatenwirtschaft am 1. Juli

Parlamentarisches Mittagessen der Automatenwirtschaft in Hamburg (v. l.): Stefan Bereuter, Dennis Thering, Gundolf Aubke, Georg Stecker, Dr. Antonia Goldner, Nikola Tunići, Jennifer Broocks, Philipp Heißner (Foto: DAW/AWI/Patrick Lux).

Zu ihrem Parlamentarischen Mittagessen haben am 1. Juli 2026 der Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) und der Hamburger Automatenverband (HAV) in das Restaurant „Pfeffersack“ im Rathaus der Hansestadt eingeladen.

Georg Stecker, Sprecher des DAW-Vorstands, und Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV, begrüßten die Gäste aus der Hamburger Bürgerschaft, Unternehmensverbänden und der Automatenwirtschaft. Zu ihnen zählten unter anderem Dennis Thering, MdHB (Landesvorsitzender sowie Fraktionsvorsitzender der CDU-Bürgerschaftsfraktion), Dr. Antonia Goldner, MdHB (CDU), Philipp Heißner, MdHB (CDU), Nikola Tunići, MdHB (CDU) und Stefan Bereuter, MdHB (CDU).

Mit Augenmaß umsteuern

Georg Stecker, Sprecher des DAW-Vorstands, hob in seinem Grußwort hervor: „Das enorme Ausmaß des illegalen Glücksspiels in Deutschland ist durch falsche Regulierung entstanden, auch in Hamburg. Wichtig ist jetzt, dass gerade bei der Novellierung der Spielverordnung mit Augenmaß umgesteuert wird, um die Verbraucherinnen und Verbraucher wieder zurück in die legalen Angebote zu führen. Denn nur hier gibt es einen gelebten Jugend- und Verbraucherschutz.“ 

Zurück zur Spielverordnung

Gundolf Aubke, 1. Vorsitzender des HAV, machte der Freien und Hansestadt Hamburg das ungewöhnliche Angebot, Mehreinnahmen zu generieren, ohne dafür auch nur einen einzigen Steuersatz anheben zu müssen. Von ursprünglich 34,7 Millionen Euro Spielvergnügungssteuer seien im Jahr 2025 nur noch zwölf Millionen Euro übrig: „Das ist kein Rückgang, das ist ein Erdrutsch. Seit 2017 sind rund 70 Prozent aller Geldspielgeräte aus den Hamburger Spielhallen verschwunden, da seitdem nur noch acht Geldspielgeräte aufgestellt werden dürfen.“ Mit der Streichung nur eines Satzes im Hamburger Spielhallengesetz käme Hamburg wieder zurück zur Spielverordnung. Das Ergebnis wären ein gestärktes legales Angebot, ein zurückgedrängter Schwarzmarkt, ein unverändert hohes Schutzniveau und rund 4,3 Millionen Euro zusätzliche Steuereinnahmen pro Jahr.