IHK Wiesbaden: Vorsicht bei dubiosen Rechnungen der „Zentralen Zahlstelle Justiz“

Eine "Zentrale Zahlstelle Justiz" versendet gefälschte Kostenrechnungen für Handelsregistereinträge über 830 Euro. Die IHK Wiesbaden warnt vor dieser Betrugsmasche.

Die IHK Wiesbaden warnt vor einer neuen Betrugsmasche. Aktuell versendet die „Zentrale Zahlstelle Justiz“ aus Berlin Rechnungen für Handelsregistereintragungen. Die Rechnungen wirken so echt, dass selbst aufmerksamen Betrachtern entgehen kann, dass sie getäuscht werden sollen.

Die sogenannte Zentrale Zahlstelle Justiz verwende dabei die reale Adresse der Berliner „Kosteneinziehungsstelle der Justiz“, warnt die zuständige IHK Wiesbaden.

Ein amtlich aussehendes Schreiben werde nachgebildet und als Absender in der Unterschrift das Amtsgericht Charlottenburg benannt. Die Kontodaten seien allerdings nicht übereinstimmend, wie man auf der Website des Amtsgerichts erkennen könne.

Gefälschte Kostenrechnungen

Es handele sich dabei um gefälschte Kostenrechnungen über 830 Euro, die innerhalb "von drei Tagen" beglichen werden sollen.

Die IHK Wiesbaden betont, dass dieses Unternehmen seine Rechnungen eventuell auch an hessische Unternehmen schicke.

„Sollten Sie eine solche Rechnung erhalten, wenden Sie sich am besten an Ihre IHK“, rät die IHK Wiesbaden.