Illegales Glücksspiel blüht

Unermüdlich sucht DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker die Öffentlichkeit, fordert namens der Branche Öffnung von Spielhallen und warnt vor der Abwanderung Spielwilliger „ins illegale Glücksspiel im Internet und in Hinterzimmern“. Wie richtig er damit liegt, zeigt eine aktuelle Meldung des offiziellen Hauptstadtportals „berlin.de“.

Dort heißt es, die Polizei habe in der Nacht zum Karsamstag erneut einen illegalen Spielclub ausgehoben. 13 Männer im Alter von 27 bis 67 Jahren hätten ohne Abstand und ohne Mund-Nasen-Schutz eifrig gepokert. Die Fensterscheiben der Wohnung seien von innen abgeklebt gewesen.

Neben mehreren 10 000 Euro hätten die Beamten auch den Pokertisch, Pokerkoffer, zwei Glücksspielautomaten und sogar die Wohnung beschlagnahmt, weil der Besitzer nicht auffindbar war. In derselben Wohnung hätte die Polizeit bereits Anfang März eine illegale Glücksspielrunde aufgelöst, hieß es.