Illegales Glücksspiel in Berliner Shisha-Bar – Statement der Automatenbranche 

Thomas Breitkopf weist auf das illegale Spiel hin, das in Berlin mittlerweile außer Kontrolle sei. Georg Stecker (Foto: Marco Urban) fordert eine qualitätsorientierte Regulierung und eine wirksame Bekämpfung der illegalen Anbieter.

Die Polizei hat am 10. Januar in Berlin-Tempelhof in einer Shisha-Bar illegales Glücksspiel sowie schwere Verstöße gegen die Infektionsschutzmaßnahmenverordnung festgestellt.

Wie verschiedene Medienhäuser, unter anderem die „Bild“, die „B.Z.“ und der „rbb“ berichten, sollen sich 27 Personen im Alter zwischen 16 und 38 Jahren in der Bar aufgehalten haben, in der an Pokertischen gespielt wurde. Zudem stellte die Polizei einen illegalen Spielautomaten mit manipulierter Software sicher.

In einer Stellungnahme sagt Georg Stecker, Vorstandssprecher des Dachverbandes 

Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW): „Wir begrüßen den Einsatz der Berliner Polizei. Seit Jahren beobachten wir mit Sorge, dass das illegale Spiel in der Hauptstadt wächst – gerade, weil hier das legale Angebot massiv zurückgedrängt wurde. Das zeigt, dass es bei der Regulierung auf die Qualität des Angebots und des Betreibers ankommt. Nur mit einer qualitätsorientierten Regulierung, einem verbesserten Berufszugang und durch Stärkung des legalen Angebots können wir wirksam Illegalität bekämpfen und Verbraucherinnen und Verbraucher schützen.“

Konsequentes Vorgehen gegen illegale Anbieter – Stärkung der legalen Automatenunternehmer

Thomas Breitkopf, Vorsitzender des Verbandes der Automatenkaufleute Berlin und Ostdeutschland, teilt in seinem Statement mit: „Es zeigt sich einmal mehr, dass das illegale Spiel in Berlin mittlerweile außer Kontrolle ist. Hier werden seit Jahren der Jugend- und Spielerschutz und nun auch der Infektionsschutz mit Füßen getreten. Die Antwort darauf kann nur ein konsequentes und hartes Vorgehen gegen illegale Anbieter und eine Stärkung der legalen Automatenunternehmer sein.“