Kiel: Vernichtung von über 50 illegalen Spielautomaten
Die Stadt Kiel hat am 24. April 2026 im Beisein von Einsatzkräften der Landespolizei mehr als 50 illegale Spielautomaten vernichtet.
Maßnahme geht auf Ermittlungen von Ende 2023 zurück
Diese Maßnahme resultiert insbesondere aus den ersten Ermittlungskomplexen zur Bekämpfung des illegalen Glücksspiels, die die Koordinierungs- und Ermittlungseinheit zur Bekämpfung der Organisierten Kriminalität (KE OK) der Generalstaatsanwaltschaft Schleswig-Holstein zusammen mit der Bezirkskriminalinspektion Kiel Ende 2023 durchgeführt hat. Wir berichteten.
Zwischenzeitlich sind laut Polizei in dem Phänomenbereich eine Vielzahl von Verfahren wegen des Verdachts der unerlaubten Veranstaltung von Glücksspielen durch das illegale Aufstellen von Spielautomaten eingeleitet und im Rahmen von diversen Durchsuchungen eine gut dreistellige Zahl an illegalen Geräten beschlagnahmt worden.
Rechtskräftige Verurteilungen in elf Verfahren
Im Dezember 2023 durchsuchten Einsatzkräfte auf Veranlassung der KEOK insgesamt 25 Objekte in Kiel-Gaarden und stellten dabei 58 illegale Spielautomaten sicher. Auf Grundlage daraus resultierender Ermittlungsergebnisse wurden im Dezember 2024 weitere Durchsuchungsbeschlüsse in 14 Objekten in Kiel, Flensburg und Neumünster vollstreckt. Zwischenzeitlich konnten laut Polizeidirektion Kiel in elf Verfahren bereits rechtskräftige Verurteilungen erwirkt werden. Soweit die Beschuldigten nicht von Beginn an auf die Rückgabe der Geräte verzichteten, sind erste rechtskräftige Anordnungen zur Vernichtung der sichergestellten illegalen Spielautomaten ergangen.
Die Vernichtung von rund 50 illegalen Spielautomaten wurde am 24. April 2026 in einem Kieler Entsorgungsfachbetrieb im Beisein von Einsatzkräften der Polizei durchgeführt.