14.04.2026

Medien nehmen den Boom des illegalen Glücksspiels wahr

Prof. Dr. Hendrick Streeck, Drogenbeauftragter der Bundesregierung, fordert die wirksame Zurückdrängung illegalen Glücksspiels. (Foto: David Peters)

Mittlerweile wird der wachsende Glücksspiel-Schwarzmarkt auch in vielen Medien verstärkt thematisiert. Dies zeigt sich beispielsweise an einem Bericht der Deutschen Presseagentur (dpa), auf den unter anderem der „Focus“ und der „Spiegel“ zurückgreifen.

„Wir müssen illegales Glücksspiel wirksam zurückdrängen.“ Mit diesen Worten zitiert der „Focus“ Prof. Dr. Hendrik Streeck (CDU), Drogenbeauftragter der Bundesregierung.

„Illegales Glücksspiel wirksam zurückdrängen“

Streeck sagt weiter: „Dort gelten keine Regeln, es gibt keinen Spielerschutz und keine wirksame Kontrolle. Verluste können in kürzester Zeit eskalieren, und im illegalen Umfeld entstehen zusätzliche Risiken bis hin zu Druck und Gewalt.“

Streeck fordert daher eine bessere Ausstattung der Behörden zur Bekämpfung des Schwarzmarktes.

Zudem kommen Branchenvertreter zu Wort. Manfred Stoffers, Vorstand bei Merkur, wird mit der Feststellung zitiert: „Der Schwarzmarkt grassiert.“ Seitens Löwen Entertainment heißt es: „Das illegale Angebot frisst den legalen Markt auf.“ Legale Automatenunternehmer hingegen würden „zwischen den Mühlsteinen der Spielpreisdeckelung und der steigenden Kosten zermahlen“, kritisiert ein Sprecher von Löwen Entertainment.

In dem Bericht wird deutlich, dass illegale Glücksspielanbieter eine große Gefahr für die Spieler und die legalen Unternehmen darstellen.