Sportwetten erholen sich

Nach dem Lockdown und trotz fußballerischer Geisterspiele ist der Sportwettenmarkt auf dem Weg zurück zur Normalität. Es ist wieder Optimismus angesagt.

Mathias Dahms, Präsident des Deutschen Sportwettenverbandes stellt aber einschränkend fest: „Wir sind von der Normalität noch ein ganzes Stück entfernt. Der Re-Start der Bundesliga war natürlich sehr erfreulich, dennoch sind die Umsätze erst bei etwa zwei Drittel des Niveaus vor Corona.“

Viele begeisterte Sportwetter hätten in der Corona-Zeit „fast schon verzweifelt“ irgendwo auf der Welt nach Sportereignissen gesucht und zum Beispiel häufig auf Tischtennispartien gesetzt.

Dennoch seien Einschränkungen im Alltag oder Sorgen um den Arbeitsplatz beim Umsatz der Wettanbieter spürbar, so Dahms. Das Geld für Sportwetten komme aus dem Freizeitbudget und werde teilweise noch zurückgehalten.

Positiv: Die nachgeholten Spiele der nationalen Ligen und die im August anstehenden europäischen Wettbewerbe sorgen für ein Ausbleiben des typischen Sommerlochs ausbleibt.

„Da kann ein Teil des verlorenen Umsatzes aufgeholt werden“, freut sich Dahms. „Ein Restaurantbesitzer kann das nicht.“