Verbandsarbeit "mit dem Turbolader" – BAV zieht erfolgreich Bilanz – neue Impulse für die Zukunft

Der BAV-Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt, von links: Georg Koselka, Ismail Gök, 2. Vorsitzende Petra Höcketstaller, Justiziar Christian Szegedi, 1. Vorsitzender Andy Meindl, Marco Spitzenberger und Schatzmeister Thomas Kießling.

DAV-Vorstandssprecher Georg Stecker würdigt das Engagement des Bayerischen Automaten-Verbandes.

Zu den Gästen gehört unter anderem Führungspersonal von den Verbänden DAW, BA, FGA, HMV und AVBW.

Mit den Stimmkarten wird über diverse Punkte abgestimmt. Unter anderem soll die Finanzkraft des BAV gestärkt werden.

Mit 230 Mitgliedern und Gästen war die gestrige Jahreshauptversammlung des Bayerischen Automaten-Verbandes im Leonardo Royal Hotel München gut besucht. Während im benachbarten Baden-Württemberg die Familienunternehmen am Abgrund stehen, haben die bayerischen Automatenunternehmer mit dem am 1. Juli in Kraft getretenen moderaten Bayerischen Ausführungsgesetz ihre Firmen und Arbeitsplätze sichern können.

Rechtssicherheit für zehn Jahre gewonnen

„Wir haben Rechtssicherheit für zehn Jahre gewonnen“, betont der BAV-Vorsitzende Andy Meindl. Für die geduldige, mit viel Herzblut betriebene, langfristig angelegte politische und sachorientierte Arbeit ernte man jetzt die Früchte. Der BAV betreibe „Verbandsarbeit mit dem Turbolader“, so der Eindruck von Orthomed-Geschäftsführer Thomas Blösel, ein Gast der Versammlung. In der Tat, Andy Meindl erzählte anhand von Beispielen anschaulich, wie gut der Draht zur Politik inzwischen ist.

Bei den Vorstandswahlen stellte sich der gesamte Vorstand erneut zur Wahl und wurde einstimmig im Amt bestätigt: 1. Vorsitzender Andy Meindl, 2. Vorsitzende Petra Höcketstaller, Schatzmeister Thomas Kießling, außerdem: Ismail Gök, Marco Spitzenberger und Georg Koselka.

Andy Meindl will sich von dem Erfolg nicht blenden lassen und denkt bereits jetzt an die Zukunft. Sein Wunsch an die Mitglieder: „Wir möchten demnächst drei junge Kollegen und Kolleginnen in den Vorstand einladen und in die politische Arbeit aktiv mit einbinden. Dafür bitte ich euch um die Zustimmung. Wir müssen die Schlagkraft unseres Verbandes erhalten.“ Das Echo im Saal – positiv.

Bayern hält den Rekord an zertifizierten Spielhallen

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker würdigte „das ausgezeichnete und glaubwürdige Engagement des BAV, insbesondere im Hinblick auf Qualität“. Nirgendwo gebe es einen so hohen Anteil an zertifizierten Spielhallen wie in Bayern. „Sie haben das Thema Zertifizierung frühzeitig vorangetrieben.“ Auch die kontinuierliche Kontaktpflege zur Politik wird gelobt. Die Automatenunternehmer sollten stets möglichst nah am politischen Geschehen sein. „Man muss das Gras wachsen hören“, so Stecker. Eines der großen Zukunftsthemen sei die Bekämpfung der Scheingastronomie und die Stärkung der legalen Gastro-Aufstellung.

Im Gegenzug dankte der BAV-Vorstand ausdrücklich dem DAW-Vorstandssprecher für dessen politische Hintergrundarbeit und Weichenstellungen.

Zur kürzlichen Wahl von Andy Meindl und Thomas Breitkopf zu BA-Präsidenten sagte Meindl: „Die Grüppchenbildung, wie man sie auch aus Kindergarten und Schule kennt, wird damit beendet. Wir versuchen es mit der Doppelspitze und werden gemeinsam Ziele formulieren und realisieren.“

Die Würfel fielen am 6. September 2013 in Wien

Dann noch die Klarstellung für die Branchenöffentlichkeit: „Die Zertifizierung ist ein bayerisches Kind.“ Auf das man stolz ist! Der Startschuss sei am 6. September 2013 gefallen, bei intensiven Gesprächen von Andy Meindl und Sabine Dittmers-Meyer mit Professor Peren in Wien. „Wir haben dann im Vorstand rasch entschieden ,wir machen das’ und dafür unser Verbandsvermögen in die Hand genommen.“ Daraus wurde eine echte Erfolgsgeschichte.  

Der AutomatenMarkt berichtet ausführlich über das vielfältige Tagungsgeschehen des Bayerischen Automaten-Verbandes, zu dem auch eine Produkt- und Dienstleistungsschau im Foyer gehörte, in seiner Oktober-Ausgabe.