30.07.2014
Juzt-Reboot
Zum Schutz vor Schad-Software bietet Digittrade, ein Spezialist für IT-Sicherheit aus Sachsen-Anhalt, eine hardware-basierte Sicherheitslösung mit dem Namen Juzt-Reboot an. Dabei handelt es sich nach Unternehmensangaben um die erste Data Recovery-Karte, die Datensicherung und Systemwiederherstellung miteinander kombiniert und so das Betriebssystem vor Viren, Würmern, Bots und Trojanern schützt. Das Prinzip: Damit im Falle einer Infizierung des eigenen PCs der digitale Spion nicht dauerhaft auf der Festplatte verbleibt oder über diesen vorgenommene Manipulationen erhalten bleiben, baut die Juzt-Reboot im laufenden Betrieb einen Daten-Puffer mit einem Umfang von bis zu vier Gigabyte auf. Zugleich legt die Data Recovery-Karte auf der Festplatte ein aktuelles Backup des Systems ab. Wird der infizierte Rechner nun neu gestartet, kann der Anwender selbst entscheiden, was mit den angesammelten Daten – darunter eventuell eingefangenen Trojanern – geschieht: Sie können gelöscht, im Puffer behalten oder in das Backup des Systems übernommen werden. Da die Hardware-Lösung dem Betriebssystem vorgeschaltet sei, könnten Behörden und Kriminelle keinen Einfluss auf die Juzt-Reboot nehmen, betont Digittrade. Zudem überwache die Data Recovery-Karte das BIOS des Systems. Machten sich Dritte an dessen Einstellungen zu schaffen, erkenne sie den Versuch und vereitele ihn automatisch, indem sie die alten Einstellungen wiederherstellt.