Abschied nehmen von Paul Gauselmann – Kondolenzbuch und Gedenkstätte auf Schloss Benkhausen
Paul Gauselmann ist verstorben – und die Zeit scheint für alle, die ihn kannten und schätzten, stillzustehen. Der Vorzeigeunternehmer, Ehrenbürger und großzügige Spender hat mit seinem Wirken zahlreiche Menschen geprägt und begleitet. Er hinterlässt eine große Lücke.
Kondolenzbuch im Foyer
Um Abschied zu nehmen und der Familie Gauselmann in diesen schweren Stunden beizustehen, liegt auf Schloss Benkhausen nun ein Kondolenzbuch aus. Im Foyer des Herrenhauses gibt es die Möglichkeit, den Angehörigen ihr Beileid zu bekunden, der eigenen Trauer Ausdruck zu verleihen oder dem Verstorbenen letzte Worte des Abschieds mitzugeben. Zwischen 7 und 19 Uhr kann im Foyer kondoliert werden.
Darüber hinaus ist an der Paul-Gauselmann-Statue im Innenhof eine kleine Gedenkstätte eingerichtet worden. Dort können Blumen oder Gestecke niedergelegt werden. Entstanden ist ein Ort des Innehaltens, an dem sich die Menschen gemeinsame Momente mit dem Verstorbenen vergegenwärtigen können.
Lieblingslieder wie “So schön war die Zeit”
„Wir hatten dort schon am Wochenende so viele schöne Augenblicke mit Menschen, die alle ihre eigene Geschichte mit Paul Gauselmann hatten“, erzählt Larissa Mattlage, Direktorin von Schloss Benkhausen, sichtlich bewegt. Passend dazu werden am Brunnen auch einige Lieblingslieder des Verstorbenen abgespielt. Zu hören sind dort die Songs „Wo meine Sonne scheint“ (Caterina Valente), „So schön war die Zeit“ (Freddy Quinn), „Für dich soll’s rote Rosen regnen“ (Hildegard Knef) und – ebenfalls sehr treffend – „My Way“ von Frank Sinatra.