Bundestagsabgeordneter besucht Admiral Spielhalle

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps (links) lässt sich die Funktionsweise eines Geldspielgeräts erklären.

Im Rahmen des Programms „Praxis für Politik“ des Bundesverbandes der Dienstleistungswirtschaft (BDWi) und des Forums der Automatenunternehmer besuchte der Bundestagsabgeordnete Johannes Schraps (SPD) einen Standort des Forum-Mitgliedsunternehmens Admiral Entertainment in Hameln. Schraps nutzte die Gelegenheit, um sich die Abläufe und den Alltag in einer Spielhalle wie auch die gesetzlichen Regelungen näher bringen zu lassen. Im Stadtzentrum Hamelns begrüßten Vertreter von Admiral Entertainment, dessen Mutterunternehmen Löwen Entertainment sowie der Referent für Politik und Kommunikation beim Forum, Martin Kujawa, den Abgeordneten.

Schraps bedankte sich für die Gelegenheit hinter die Kulissen schauen zu können und machte deutlich, dass er beruflich wie privat bislang wenig Berührungspunkte mit einer Spielhalle hatte. Umso mehr sei die Entscheidung für den Besuch eine bewusste Wahl gewesen, um sich einen Überblick über ein weitgehend unbekanntes Feld zu verschaffen.

Gezielt erkundigte sich der Abgeordnete nach den gesetzlichen Regulierungen im Bereich des Automatenspiels. Diese wurden ausführlich erläutert. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Spielverordnung, die geplanten Änderungen beim Niedersächsischen Glücksspielgesetz sowie die Themen Spielerschutz, Prävention und Glücksspielstaatsvertrag.

Die Vertreter von Admiral und Löwen nutzten die Gelegenheit, dem Abgeordneten zu verdeutlichen, dass sich die Branche seit langem für eine bundeseinheitliche, niederschwellige und datensparsame Sperre auf Basis eines biometrischen Systems einsetze. Sie erklärten, dass die jetzige Situation mit verschiedenen Gütekriterien und ihrer Lückenhaftigkeit nicht zielführend sei. Mit Blick auf geplante gesetzliche Neuregelungen betonte man gegenüber Schraps, dass die Ziele des Glücksspielstaatsvertrages einzig durch qualitative Maßnahmen zu erreichen sind.

Neben den politischen und rechtlichen Aspekten des Automatenspiels konnte auch die technische Seite beleuchtet werden. Im Detail ließ sich Schraps auch die genaue Funktionsweise eines modernen Geldspielgerätes demonstrieren und erläutern.

„Für die Möglichkeit eines Spielhallenbesuchs in diesem Rahmen möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Der Termin war für mich sehr informativ und hat mir Einblicke in einen sensiblen Bereich vermittelt, die mit sonst verborgen geblieben wären“, sagte Schraps