Gauselmann Gruppe spendet Wohncontainer für Flüchtlinge

Jürgen Stühmeyer (rechts), Vorstand Merkur Vertrieb, übergibt den symbolischen Schlüssel für die Wohncontainer an Espelkamps Bürgermeister Dr. Henning Vieker.

Auch rund vier Monate nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine ist immer noch kein Ende in Sicht. Auch in Espelkamp gibt es eine große Hilfsbereitschaft. Fast 500 Menschen wurden seit Ende Februar aufgenommen, und die Stadt sucht weiterhin nach Möglichkeiten, um die Kriegsflüchtlinge unterzubringen.

In diesem Zusammenhang hat die Gauselmann Gruppe nun einen hilfreichen Beitrag geleistet und der Stadt acht Wohncontainer geschenkt. Die Container sind bislang als zusätzliche Büroräume genutzt worden, die mit der Fertigstellung des neuen Gebäudes in der Merkur-Allee aber nicht mehr benötigt werden.

Start in ein neues Leben erleichtern

„Jeden Tag müssen Menschen fast alles zurücklassen, was ihnen wichtig ist. Wenn wir dazu beitragen können, dass sie in ihrer neuen Heimat eine Bleibe haben und ihnen damit den Start in ein neues Leben erleichtern, dann machen wir das gerne“, erklärt Jürgen Stühmeyer, Vorstand Merkur Vertrieb. In den Containern, die bislang unter anderem von den Computerspezialisten der Unternehmensgruppe genutzt worden sind, können bis zu 16 Personen untergebracht werden.

„Wir sind sehr froh, dass uns die Gauselmann Gruppe diese Unterbringungsmöglichkeiten überlassen hat, weil die Container auf dem freien Markt derzeit kaum zu beschaffen sind“, betont Espelkamps Bürgermeister Dr. Henning Vieker. „Da es leider nicht nach einem baldigen Ende des Krieges aussieht, sind wir weiterhin darauf angewiesen, dass wir den Menschen, die zu uns kommen, Wohnungen anbieten können.“