17.02.2026

Illegales Glücksspiel in Mettmann – Polizei beschlagnahmt fast 30 000 Euro

Die Polizei in Hilden ging einem anonymen Hinweis nach und hielt 20 Personen fest, die vermutlich an illegalem Glücksspiel teilgenommen haben.

In Hilden im Kreis Mettmann (Nordrhein-Westfalen) hat in der Nacht auf Samstag, 14. Februar 2026, ein anonymer Tipp zu einer mutmaßlichen illegalen Glücksspielrunde einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Die Polizei beschlagnahmte insgesamt fast 30 000 Euro und leitete mehrere Verfahren gegen Verdächtige ein.

Illegale Glücksspielrunde und Messerstecherei?

Laut Polizeibericht hat die Polizei in Hilden gegen 3.50 Uhr einen anonymen Hinweis auf eine aktuell durchgeführte illegale Glücksspielrunde in den Räumlichkeiten eines Kulturvereins am Fritz-Gressard-Platz erhalten. Zudem sei der Polizei mitgeteilt worden, dass es in den Räumlichkeiten zu einer Messerstecherei gekommen sei. Daraufhin suchte die Polizei mit einer Vielzahl an Kräften die Örtlichkeit auf. Zwar konnten vor Ort weder Verletzte noch Hinweise auf eine Auseinandersetzung mit einem Messer festgestellt werden - allerdings stieß die Polizei in den Räumlichkeiten des dort ansässigen Kulturvereins auf eine mutmaßliche "Zockerhöhle", aus der bei Eintreffen der Polizisten mehrere Personen fluchtartig aufsprangen und versuchten, sich der Kontrolle zu entziehen.

Mehr als 20 Personen festgehalten

Den Beamten gelang es jedoch, vor Ort mehr als 20 Personen festzuhalten und ihre Personalien aufzunehmen: Bei ihnen habe es sich um Männer und Frauen im Alter von 26 bis 61 Jahren gehandelt – mit überwiegend türkischer und kosovarischer sowie syrischer und deutscher Staatsangehörigkeit. Die Polizei stellte bei den Personen Bargeld in Höhe von insgesamt fast 30 000 Euro sicher.

Gegen die Personen seien entsprechende Verfahren wegen des Verdachts der Teilnahme an illegalem Glücksspiel eingeleitet worden. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen vor Ort entlassen.