Literarische Lesung in Blacky’s Playhouse großer Erfolg

Automatenunternehmer Christoph Schwarzer (rechts) mit Thriller-Autorin Romy Hausmann (2. von rechts) und Honoratioren. Ein Fest der Kultur.

Atemlose Spannung in Blacky's Playhouse.

In der Reihe „Autoren lesen in Eppstein – an fünf besonderen Orten“ kam es am Sonnabend erstmals zu einer Lesung in einer Spielstätte.

Ab 18.30 Uhr empfing Automatenunternehmer Christoph Schwarzer die Literaturfreunde und Honoratioren in Blacky’s Playhouse im Bremthaler Gewerbegebiet am Quarzitbruch. Der Ort Eppstein befindet sich im südhessischen Main-Taunus-Kreis. Christoph Schwarzer führte die Gäste durch sein Entertainmentcenter und informierte über alle wichtigen Aspekte, von der Einlasskontrolle über die Spielverordnung und das Geräteangebot bis hin zum Jugend- und Spielerschutz.

Dabei brach er eine Lanze für aktuelle Positionen und Forderungen der Automatenwirtschaft.

Für die Gäste wurden alkoholfreie Getränke und Snacks bereitgestellt.

Die Autorin Romy Hausmann, Jahrgang 1981, las in der zauberhaften Spielhallenkulisse über zwei Stunden lang aus ihrem Thrillerdebüt „Liebes Kind“, unterbrochen nur von einer kleinen Pause. 

"Es war ein gelungener Abend"

„Das Feedback war ausgesprochen positiv. Ich freue mich, dass eine unserer Spielstätten den Rahmen für dieses ungewöhnliche Event abgegeben hat.“

Zu den Sponsoren der Lesungen an besonderen Orten zählen das Hessische Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen und das Medium hr2-kultur.

Christine Baum vom Magistrat der Stadt Eppstein bedankte sich bei Christoph Schwarzer mit diesen Worten: „Recht herzlichen Dank auch im Namen der Kulturkreise für die freundliche Aufnahme in Ihren Räumlichkeiten und die Betreuung. Eine Lesung in einer Spielhalle zu veranstalten war für uns Neuland und sehr spannend. Es war ein gelungener Abend!“

Spannender, tief berührender Thriller

Abschließend zu dem Buch „Liebes Kind“ von Romy Hausmann einführende Worte des Verlages: Eine fensterlose Hütte im Wald. Lenas Leben und das ihrer zwei Kinder folgt strengen Regeln: Mahlzeiten, Toilettengänge, Lernzeiten werden minutiös eingehalten. Sauerstoff bekommen sie über einen Zirkulationsapparat. Der Vater versorgt seine Familie mit Lebensmitteln, er beschützt sie vor den Gefahren der Welt da draußen, er kümmert sich darum, dass seine Kinder immer eine Mutter haben. Doch eines Tages gelingt ihnen die Flucht – und nun geht der Albtraum erst richtig los. Denn vieles deutet darauf hin, dass der Entführer sich zurückholen will, was ihm gehört. In ihrem emotional schockierenden und zugleich tief berührenden Thriller entrollt Romy Hausmann Stück für Stück das Panorama eines Grauens, das jegliche menschliche Vorstellungskraft übersteigt.“