Lobende Worte für Glücksspielstaatsvertrag

Im Interview mit der "Rheinischen Post" lobt Georg Stecker den Einstieg in die qualitative Regulierung.

In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ äußert sich DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker zum geplanten künftigen Glücksspielstaatsvertrag und stellt dessen, aus Sicht der Automatenwirtschaft positiven Aspekte heraus.

So nennte er es „gut und unterstützenswert, dass der neue Staatsvertrag den gesamten Glücksspielmarkt betrachtet und die Lebenswirklichkeit der Menschen anerkennt“. Wichtig sei, dass Rechtssicherheit geschaffen sowie der Grau- und Schwarzmärkte ausgetrocknet werde.

Für die Automatenbranche ist aus Sicht des DAW-Vorstandssprechers entscheidend, dass mit dem Staatsvertrag ein Einstieg in die Regulierung nach Qualität gelungen sei. „Qualitätsstandards schützen Verbraucher, nicht der Zollstock“, so Stecker.

Sensibles Produkt

Er erkennt an, dass die Branche ein sensibles Produkt anbiete, dass für Gefahrenpotenzial für bestimmt Menschen berge, aber durch den Verzicht auf Alkoholausschank bereits seit Jahrzehnten sowie durch Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den erfolgten Einstieg in eine Zertifizierung tue man bereits einiges.

„Wir möchten in jeder Spielhalle ein Zugangssystem, wir fordern eine spielformübergreifende Sperrdatei, die unabhängige Zertifizierung von Spielhallen und die Qualifizierung des Berufszugangs“, stellt Stecker die Positionen der Branche dar. „Und das berücksichtigt der Staatsvertrag zum Teil, und genau das verstehe
ich unter qualitativer Regulierung.“

Zum gegenwärtigen Lockdown sagt der DAW-Vorstandssprecher, dass er nicht verstehe, warum man die Branche dort mit hineingenommen habe. Es gebe
so gut wie kein Infektionsrisiko in Spielhallen. Auf 150 Quadratmeter stünden höchstens zwölf Automaten, die Abstandsregeln würden eingehalten.

Das komplette Interview im Wortlaut finden Sie hier.