Razzia-Fazit in Berlin: 120 illegale Geldspielautomaten und über 180 000 Euro sichergestellt
Großeinsatz in der Bundeshauptstadt: Am 18. März rückten mehr als 400 Einsatzkräfte aus – zusammengestellt aus Polizisten, Ordnungsamtsmitarbeiter sowie Kräften von Zoll, THW und weiteren Bundesbehörden – um illegale Geldspielgeräte im gesamten Stadtgebiet sicherzustellen, wie unter anderem der Tagesspiegel und die Berliner Morgenpost berichteten. Dabei wurden insgesamt 74 Objekte durchsucht. Zitat Berliner Morgenpost: „Je strenger die Steuerpflichten und die Regelungen gegen Spielsucht, etwa durch vorgeschriebene Spielpausen, wurden, desto wichtiger wurden auch illegale Geräte im Tisch- und Kofferformat, die in China hergestellt und über die Grenze geschmuggelt werden.“
Ein Schaden für den Wirtschaftsstandort Berlin
Am Freitag, 27. März, begutachteten Innensenatorin Iris Spranger (SPD), Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) und Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) die Ergebnisse dieses Verbundeinsatzes auf dem Sicherstellungsgelände der Berliner Polizei in Schöneberg. Insgesamt 180 000 Euro konnten aus den konfiszierten illegalen Automaten sichergestellt werden. „Das ist ein Schaden für den Wirtschaftsstandort Berlin. Das ist eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber all denen die sich im Spielhallengeschäft an die Regeln halten. Und es geht hier einfach darum, den handlungsfähigen Rechtsstaat auch ganz klar durchzusetzen, für Recht und Ordnung zu sorgen und Straftaten konsequent zu belangen. Das ist auch ein Aspekt eines guten und starken Wirtschaftsstandortes“, kommentiert die Berliner Wirtschaftssenatorin Giffey in einem Video auf Facebook das Ergebnis des Verbundeinsatzes.