31.03.2026

Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe anerkannt

DSB-Präsident Albert Ritter

Die Schaustellerkultur auf Volksfesten in Deutschland ist in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden, darüber informierte der Deutsche Schaustellerbund (DSB). Mit der Entscheidung würdige die Deutsche UNESCO-Kommission „die Arbeit der circa 5 600 Schaustellerfamilien und – untrennbar davon – die Bedeutung unserer seit 1 200 Jahren gelebten Volksfestkultur. Auf den rund 9 750 Volksfesten begrüßen die Schausteller und Schaustellerinnen jährlich circa 200 Millionen Gäste", so der DSB in einer Presseinformation, und: „Kein anderes Freizeitvergnügen erlebt verlgeichbaren Zuspruch."

Starkes Signal für unseren Berufsstand"

„Die Aufnahme unserer Schaustellerkultur in das bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist eine große Ehre und damit ein starkes Signal für unseren Berufsstand“, so Albert
Ritter, Präsident des Deutschen Schaustellerbundes. „Sie zeigt: Volksfeste – aber auch unsere geliebten Weihnachtsmärkte – sind weit mehr als ein Freizeitangebot – sie sind ein zentraler
Bestandteil unserer kulturellen Identität. Die Auszeichnung ist Anerkennung unserer Arbeit und Auftrag zugleich – auch an die Politik auf kommunaler-, Landes- und Bundesebene, diese gelebte
Volksfestkultur mit verlässlichen Rahmenbedingungen langfristig zu sichern.“