15.06.2026

BILD-Zeitung packt Thema Illegales Spiel an: Streeck plädiert für mehr Kontrollen und härtere Strafen – auch die DAW kommt zu Wort

Screenshot von der Online-Aufmachung des BILD-Berichtes.

„Suchtbeauftragter fordert härtere Strafen: Streeck bei Glücksspiel-Razzia“, titelte am Wochenende die BILD-Zeitung.

Expertenschätzung: Jedes dritte Gerät nicht zugelassen

Bereits im Vorspann macht Deutschlands auflagenstärkste Zeitung deutlich: „Illegales Glücksspiel wird in Deutschland immer mehr zum Problem. Manipulierte Spielautomaten stehen längst nicht mehr nur in dunklen Hinterzimmern, sondern auch in Kneipen und Bars. Experten schätzen, dass inzwischen jedes dritte Gerät illegal ist.“

Offenkundig durfte die BILD-Redaktion den Drogen- und Suchtbeauftragten der Bundesregierung bei einer Razzia in Berlin begleiten. Hendrik Streeck machte dabei unter anderem diese Ansage: „In meinen Augen sollte es bundesweit mehr Kontrollen geben.“ Und: „Die Strafen für alle, die gewerbsmäßig illegales Glücksspiel betreiben, müssen härter werden.“ 

Ein weiterer wichtiger Impuls: Die Behörden sollen die Daten leichter austauschen können. Und eine effektive Telefonüberwachung von Verdächtigen wird angeregt. 

Georg Stecker warnt vor überbordender Illegalität

Die BILD-Zeitung recherchierte auch beim Dachverband Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW). So darf der Sprecher des Vorstandes, Georg Stecker, vor hunderttausenden Leserinnen und Lesern deutlich machen: „Die Lage der Branche ist durch eine überbordende Illegalität geprägt, die jetzt schon über ein Drittel des Marktes ausmacht – Tendenz steigend. Ihr Marktanteil bewegt sich auf die Hälfte zu.“ 

Stecker fordert gegenüber BILD eine Stärkung des Vollzugs und des legalen Angebots, um den Schwarzmarkt auszutrocknen. Im weiteren Verlauf der Reportage fokussiert der BILD-Reporter auf eine Razzia in einer verdächtigen Spielhalle und in einer „Plattenbau-Kneipe“. Hier geht es zu dem Bericht.