Dezernent Frank begrüßt Spielhallensterben in Frankfurt

In Frankfurt am Main wird Stimmung gegen gewerbliche Spielstätten gemacht.

Das Online-Gesellschaftsmagazin "Frankfurt Live" meldet, dass offenbar drei weitere Spielhallen in Frankfurt am Main aufgeben mussten. "Die Zahl der Betriebsaufgaben erhöht sich somit auf 34. Von einst 164 Spielhallen im Stadtgebiet existieren somit noch 130 Betriebe."

Wirtschaftsdezernent Markus Frank wird von "Frankfurt Live" mit diesen Worten zitiert: „Die aktuellen Schließungen sind das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen des Ordnungsamtes mit den Spielhallenbetreibern. Mit jeder Spielhalle, die freiwillig schließt, gehen wir einen wichtigen und vor allem auch rechtssicheren Weg zu mehr Schutz vor Spielsucht und zum Wohle der Menschen, die in Nachbarschaft zu diesen Betrieben leben."

Überzeugungen von Markus Frank

Schließlich betont der Dezernent noch: "Eine Quote von rund 20 Prozent geschlossener Betriebe ist ein wunderbarer Erfolg und treibt uns an, auch in kommenden Verhandlungen zu erreichen, dass weitere Spielhallen im Stadtgebiet auf freiwilliger Basis ihren Betrieb einstellen. Ich bin davon überzeugt, dass uns auch dies gelingen wird!“

Bereits im Februar diesen Jahres wurde das aktuelle Spielhallensterben und die damit einhergehende Stärkung der illegalen Online-Casinos auf der offiziellen Stadt-Webseite www.frankfurt.de als Erfolg verkauft. "Wieder weniger Spielhallen: Drei Spielhallen in Rödelheim schließen", so die triumphierende Überschrift.

Ergebnis "erfolgreicher Verhandlungen"

Dazu seinerzeit der Kommentar von Markus Frank, CDU, Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr – nicht viel anders als heute: „Dies ist das Ergebnis erfolgreicher Verhandlungen des Ordnungsamtes mit den Spielhallenbetreibern. Ich sehe die Entwicklung in Frankfurt positiv und freue mich, bei der Bekämpfung der Spielsucht und zum Wohle der Menschen, die in Nachbarschaft zu diesen Betrieben leben, einen weiteren kleinen Schritt gemacht zu haben."