Erstmals Präventionstag in Rheinland-Pfalz

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker betont die große Bedeutung des Dialogs zwischen Hilfesystem und Automatenwirtschaft.

Der zehnte Präventionstag des Dachverbandes Die Deutsche Automatenwirtschaft (DAW) fand am 24. September 2020 unter der Projektleitung des Bundesverbandes Automatenunternehmer (BA) in Mainz statt. Der Präventionstag, der in Form eines Runden Tisches durchgeführt wurde, war der erste in Rheinland-Pfalz.

In der Landeshauptstadt diskutierten Vertreter aus Politik und Verwaltung, der Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz sowie der Automatenwirtschaft und der staatlichen Spielangebote zum Thema Lockdown in Deutschland: Spielerschutz und Prävention unter vollkommen neuen Vorzeichen – Erwartungen an das landesweite Sperrsystem als ein probates Mittel der Prävention.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Spielerschutz

Im Mittelpunkt der Diskussion standen die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den Spielerschutz und die Beratungsarbeit sowie die Wirksamkeit verschiedener Spielerschutzmaßnahmen. So tauschten die Teilnehmer ihre Erfahrungen mit dem im Frühjahr dieses Jahres eingeführten landesweiten Sperrsystem und ihre Erwartungen an die bundesweite, spielformübergreifende Sperrdatei, die der Glücksspielstaatsvertrag 2021 vorsieht, aus. Kontrovers wurde die Wirksamkeit von Mindestabständen für den Jugend- und Spielerschutz diskutiert.

Dialog zwischen Hilfesystem und Automatenwirtschaft

DAW-Vorstandssprecher Georg Stecker: „Wirksamer Jugend- und Spielerschutz kann nur im Austausch mit allen Beteiligten gelingen. Der Dialog zwischen Hilfesystem und Automatenwirtschaft hat höchste Bedeutung für eine wirkungsvolle Präventionsarbeit. Deshalb freue ich mich sehr, dass erstmals ein Präventionstag in Rheinland-Pfalz stattgefunden hat.“